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Festival Bosnisch-Herzegowinischer November im Volkstheater Wien

18. und 19. November 2016. -----

Der „Bosnisch-Herzegowinische November“ bringt Theater aus Bosnien-Herzegowina nach Wien. Neben dem Gastspiel Ajmo na fuka / Lass uns Kaffee trinken stehen Konzerte und Lesungen am Festival-Programm.

Festivalprogramm

 

Ajmo na fuka / Lass uns Kaffee trinken

von Dragan Komadina, Robert Pehar und Saša Oručević

Regie Dragan Komadina

mit Robert Pehar und Saša Oručević

Gastspiel des Nationaltheaters Mostar und des Kroatischen Nationaltheaters Mostar

In bosnischer und kroatischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Im Krieg spaltete sich die herzegowinische Stadt Mostar in einen bosnischen und einen kroatischen Teil. Nach dem Krieg bespielten zwei Ensembles unabhängig voneinander zwei Theaterhäuser – bis sie nach zwanzig Jahren mit Ajmo na fuka zum ersten Mal eine Zusammenarbeit wagten. Das Stück zeigt das Schicksal eines bosnischen und eines kroatischen Soldaten in drei Varianten: als Soldaten in den verfeindeten Schützengräben in Mostar 1993; als tote Kriegsopfer, die im Jenseits auf das Urteil Gottes warten; sowie als Überlebende in Mostar nach Kriegsende.

Stückeinführung vor den Vorstellungen, anschließend Publikumsgespräch

Freitag, 18., und Samstag, 19. November, jeweils 19.30 Uhr

 

Konzert

Sevdah Takht

Sevdalinka wird die während der osmanischen Herrschaft entstandene Liedform mit romantischem Inhalt genannt, die zur Volksmusik Bosnien-Herzegowinas zählt und heute dort und in anderen Ländern Ex-Jugoslawiens und auch in Osterreich rege praktiziert wird. Die bosnisch-österreichische Band Sevdah Takht präsentiert eine heutige Version der Sevdalinka.

Freitag, 18. November, 21.30 Uhr

 

Sječaš li se Sarajeva? / Do you remember Sarajevo?

Dokumentarfilm (OmeU)

Eine Vielzahl von Amateurvideos, in denen Einwohner/innen Sarajevos den Alltag in ihrer belagerten Stadt zwischen 1992 und 1995 dokumentierten, collagierten Nihad Kreševljaković, Sead Kreševljaković und Nedim Alikadić zu einem knapp einstündigen Film. Dabei entstand ein in seiner Form einzigartiges Stück kollektiver Geschichtsschreibung.

Anschließend Publikumsgespräch

Samstag, 19. November, 17 Uhr

 

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres

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