Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Friedrich Schillers "Räuber" im Hessischen Staatstheater WiesbadenFriedrich Schillers "Räuber" im Hessischen Staatstheater WiesbadenFriedrich Schillers...

Friedrich Schillers "Räuber" im Hessischen Staatstheater Wiesbaden

Premiere: Samstag, 10. Januar 2009, 19.30 Uhr, Kleines Haus

 

Karl von Moor hat vor Jahren seine Heimat verlassen und kehrt zurück zu seinem Vater und seiner Geliebten Amalia. Er bittet den Vater um Verzeihung. Doch Karls jüngerer Bruder Franz weiß durch eine ausgetüftelte Briefintrige zu verhindern, dass der erstgeborene „Lieblingssohn“ wieder nach Hause kommt.

Verzweifelt gründet Karl daraufhin eine Räuberbande und gibt sich einem gesetzlosen Leben hin. Der Weg für Franz ist frei. Doch die Gunst des

Vaters und die Liebe Amalias zu erreichen, ist kein leichtes Unterfangen.

Franz muss zu immer härteren Mitteln greifen, um an sein Ziel zu gelangen...

 

Zwei Brüder, zwei Lebensentwürfe. Zum einen der von Weltekel getriebene

Karl, der sich mit seiner coolen Männerbande Freiheit auf die Fahnen schreibt, und im Kampf gegen das Establishment genau jene Gewalt- und

Machtmechanismen einsetzt, die er zu bekämpfen angetreten ist. Zum anderen Franz: ein ‚Zukurzgekommener’, der einen perfekt geplanten Vergeltungszug initiiert und dabei keinerlei Grenzen kennt.

 

Es inszeniert Ricarda Beilharz. Die Regisseurin und Bühnenbildnerin gehörte

zum Leitungs-Team von Stefan Bachmann am Theater Basel und arbeitet u.a. in Berlin, Hamburg, Luzern, Salzburg und Zürich. In Wiesbaden inszenierte sie in der letzten Spielzeit Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“.

 

Inszenierung & Bühne: Ricarda Beilharz

Kostüme: Franziska Rast

Musik: Dirk Mündelein

 

Mit: Michael Günther (Maximilian von Moor, Pastor Moser), Florian

Thunemann (Karl), Michael von Burg (Franz), Franziska Werner (Amalia),

Michael Birnbaum (Spiegelberg), Lars Wellings (Schweizer), Wolfgang Böhm

(Roller, Kosinsky), Sebastian Muskalla (Razmann), Anca Munteanu-Rimnic

 

Das Bild zeigt die Statue von Friedrich Schiller vor dem Staatstheater Wiesbaden

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑