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„Geisterhäuser – Eine szenische Installation“ zur Wiedereröffnung des Meisterhaus-Ensembles in Dessau

Termine: Freitag, 16. Mai, 16-17 Uhr; Sonntag, 18. Mai, 11-12 Uhr. -----

 

Das Anhaltische Theater Dessau beteiligt sich mit seiner szenischen Installation „Geisterhäuser“ an der Wiedereröffnung des Meisterhaus-Ensembles. Die Inszenierung beschwört an sieben Stationen die ersten Bewohner der kleinen Künstlerkolonie, die Walter Gropius für die Bauhausmeister 1925/26 an der damaligen Burgkühnauer Allee errichten ließ.

Dabei geht es jedoch nicht um eine authentische Darstellung der Personen, sondern um eine Reanimation ihrer künstlerischen Konzepte und biografischen Wendepunkte. So wird man am Direktorenhaus den Kampf von Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe um den Fortbestand des Bauhauses nachvollziehen können, am ersten Doppelhaus sind Laszlo Moholy-Nagys Text über ein „Totales Theater“ sowie Briefe von Lyonel Feininger an seine Frau Julia zu hören. Das zweite Doppelhaus wird mit einem Text von Georg Muche über ein Bauhaus-Musterhaus sowie mit Oskar Schlemmers Tanz-Inventionen bespielt.

 

Und am Ende der Siedlung erwarten den Besucher die Kunstpädagogik von Wassily Kandinsky sowie die Violinsonaten von Wolfang Amadeus Mozart, mit denen Paul Klee seine Mitstreiter am Bauhaus zu unterhalten pflegte. Die unterschiedlich langen Texte, Tänze und Klänge werden in einer Loop-Variante präsentiert, so dass sich jeder Besucher während der einstündigen Aufführung seinen eigenen Parcours – und damit seinen individuellen Zugang zu den Geistern der Meister – zusammenstellen kann.

 

Buch: Andreas Hillger

Regie: David Ortmann

 

Mit: Stephan Korves, Felix Defèr, Christel Ortmann, Patrick Rupar, Anna-Maria Tasarz, Joe Monaghan, Patrick Wudtke und einem Musiker der Anhaltischen Philharmonie

 

Eintritt frei!

 

 

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