Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Gelsenkirchen: „Carmen“ südafrikanischGelsenkirchen: „Carmen“ südafrikanischGelsenkirchen: „Carmen“...

Gelsenkirchen: „Carmen“ südafrikanisch

Am 20. April 2007, 20 Ihr, im KLeinen Haus steht „U-Carmen e-Khayelitsha“ in der Reihe „Film-Theater im Musiktheater im Revier“ auf dem Programm.

 

Als auf der 55. Berlinale 2005 „U-Carmen e-Khayelitsha“ (Carmen in Khayelitsha) als erster südafrikanischer Wettbewerbsfilm seit 25 Jahren gleich den Goldenen Bären gewann, war die Überraschung groß.

 

 

Groß, weil dem in Südafrika lebenden britischen Theater- und Opernregisseur Mark Dornford-May mit seiner Adaption von Bizets „Carmen“ auf südafrikanische Verhältnisse ein mutiger Transfer geglückt ist: eine genuin europäische Kunstform überführt er in das Medium Film und in die südafrikanischen Verhältnisse und versteht es, sowohl die Oper „Carmen“ in ihrer Fremdheit und Exotik wiederzubeleben als auch dem Leben im Township Khayelitsha – gerade auch aus südafrikanischer Sicht – einen „authentischen“ Ausdruck zu geben.

 

So singen und sprechen die Darsteller in Xhosa, und Bizets Musik wird durch traditionelle Gesänge ergänzt.

 

U-Carmen e-Khayelitsha

Südafrika 2005,

Regie, Buch: Mark Dornford-May;

Musik: Georges Bizet;

Buch, Dialoge: Pauline Malefane;

Buch: Charles Hazlewood, Andiswa Kedama;

Kamera: Giulio Biccari;

Darsteller: Pauline Malefane, Andile Tshoni, Zweilungile Sidloyi, Andiswa Kedama u. a.

 

Länge: 126 Min. FSK: ab 6 Jahren

 

Karten zum Preis von € 4,50 (inklusive Gebühren) an der Theaterkasse unter

Tel. 02 09 / 40 97-200.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑