Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"GILGAMESCH ZUM TODLACHEN" in der Wiener Drachengasse"GILGAMESCH ZUM TODLACHEN" in der Wiener Drachengasse"GILGAMESCH ZUM...

"GILGAMESCH ZUM TODLACHEN" in der Wiener Drachengasse

Ein Stück von Karl Ferdinand Kratzl, Hanspeter Horner, Justus Neumann

Fasziniert vom mächtigen König Gilgamesch und seiner Suche nach Unsterblichkeit, verwandelt der Hanswurst-Sandler

Justus Neumann die Todesangst in einen tiefen Taumel der Freude, der dem Tod, nach echt Wiener Manier, spotten soll.

 

Als sich Gilgamesch beim plötzlichen Tod seines intimen Freundes Enkidu seiner eigenen Sterblichkeit bewusst wird, beginnt sein Wettlauf ums ewige Leben. Es gilt den weisen Utnapischtin, der als Dank für die

Rettung der Menschheit von den Göttern mit Unsterblichkeit beschenkt wurde, aufzusuchen. Nach langen heldenhaften Abenteuern am Ziel, hält ihm Utnapischtin eine Rede, die alle existierenden Ideologien und

Gedankenmuster auf den Kopf stellt.

Gilgamesch begreift und verfällt in einen ekstatischen Zustand, der die Grenzen zwischen intensiv Leben und Sterben so verwischt, dass beides zu einer großen Lust wird. /Des muaß de gonze Welt wissen./ Premiere: 12. September 2005, 20 Uhr, Theater Drachengasse, Wien Weitere Vorstellungen: 13. September bis 8. Oktober 2005, Di-Sa um 20 Uhr,

Fleischmarkt 22,1010 Wien*

*Karten unter Tel. 513 14 44 oder karten@drachengasse.at

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑