Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Giuseppe Verdis "Macbeth" im Palmengarten Frankfurt Giuseppe Verdis "Macbeth" im Palmengarten Frankfurt Giuseppe Verdis...

Giuseppe Verdis "Macbeth" im Palmengarten Frankfurt

Premiere: Samstag, der 16.07.2016, 19.30 Uhr, Orchestermuschel/ Musikpavillon im Palmengarten. -----

weitere Aufführungen: 
Fr. 22., Sa. 23., So. 24., Mi. 27., Fr. 29., Sa. 30., So., 31. Juli

Mi. 3., Fr. 5., Sa. 6., Mi. 10., Fr. 12., Sa. 13. August 2016 jeweils 19:30.

In Macbeth machte der Komponist Schluss mit der italienischen Konvention des Belcanto und der gefälligen Aneinanderreihung von Szenen, die in einer möglichst kantablen Arie gipfeln

 

Anlässlich des 400. Todestages gedenkt die Welt eines Künstlers, der nach den Worten Harald Booms den „modernen Menschen erst erfunden hat“: William Shakespeare. Dem Meister zu Ehren bringt die Kammeroper Frankfurt im Juli einen der größten Antihelden Shakespeares auf die Bühne des Palmengartens: Macbeth von Giuseppe Verdi. Man darf gespannt sein, mit welchen Teufeleien die Kammeroper aufwarten wird, wenn sich diesen Sommer das finstere und doch so betörende Spiel um Machtgier und Mordlust unter freiem Himmel entfaltet.

 

Der kompromisslose und volksnahe Musikdramatiker Verdi fand in Shakespeare einen Bruder im Geiste. Er nutzte ihn für einen revolutionären Einschnitt, um eine, wie er schrieb, „Oper jenseits des Gewöhnlichen“ zu komponieren. In Macbeth machte der Komponist Schluss mit der italienischen Konvention des Belcanto und der gefälligen Aneinanderreihung von Szenen, die in einer möglichst kantablen Arie gipfeln. Ein großer Schritt vorwärts hin in Richtung Musiktheater war vollzogen.

 

Das düstere Melodrama in vier Akten feiert seine Premiere am 16. Juli und wird bis Mitte August in der Orchestermuschel des Palmengartens zu sehen sein – in neuer deutscher Übersetzung.

 

Leitung: Mohr/Erdl, Pudenz, Vilagrasa, Keller, Berghoff, Bresgen

Mitwirkende: Barth, Bozhilova, Fenbury, Peter, Lozano, Führ, Pohnert, Lenke, Mathes u.a.

Chor und Orchester der Kammeroper Frankfurt

 

Aufführungsort: Orchestermuschel/ Musikpavillon im Palmengarten

Eingang: Bockenheimer Landstraße/ Palmengartenstraße 1 und Siesmayerstraße 61

Bei Regen finden die Aufführungen konzertant statt

 

Ticket Telefon 13 40 400,

Kasse Palmengarten und Abendkasse

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑