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Giuseppe Verdis Opernthriller Macbeth am Theater St.Gallen

Premiere Samstag, 17. Oktober 2015, 19.30 Uhr, Grosses Haus. -----

Machtgier, Blutrausch, Wahnsinn: Shakespeares Tragödie um den schottischen König Macbeth und seine machtgierige Gattin diente Verdi als literarische Vorlage für seine Oper.

Regisseur Aron Stiehl und Kostüm- und Bühnenbildner Antony McDonald zeigen Macbeth als labilen Machtmenschen, der unter den Einflüsterungen seiner manipulativen Frau zum blutrünstigen Mörder wird. In den letzten Tagen eines Krieges wird der grössenwahnsinnige Politiker, getrieben von dubiosen Verheissungen, zum Opfer seines eigenen Fanatismus. Aron Stiehl stellt die selbstzerstörerische Kraft masslosen Machtstrebens ins Zentrum seiner Inszenierung. Am Dirigentenpult steht Pietro Rizzo.

 

Aron Stiehl inszenierte in St.Gallen zuletzt Ariadne auf Naxos und Il barbiere di Siviglia. Als Lady Macbeth steht Mary Elizabeth Williams auf der Bühne, die bereits in der Titelpartie von La Wally und als Odabella in Attila das St.Galler Publikum begeisterte. Bariton Paolo Gavanelli übernimmt die Partie des Macbeth. In der vergangenen Spielzeit war er als Don Alfonso in Lucrezia Borgia und Francesco Foscari in I due Foscari auf dem St.Galler Klosterhof zu erleben.

 

Musikalische Leitung Pietro Rizzo | Attilio Tomasello

Inszenierung Aron Stiehl

Bühne und Kostüme Antony McDonald

Choreografie Beate Vollack

Licht Andreas Enzler

Choreinstudierung Michael Vogel

Dramaturgie Deborah Maier

 

Macbeth Paolo Gavanelli | Luca Grassi

Banquo Steven Humes | Levente Páll

Lady Macbeth Mary Elizabeth Williams | Raffaella Angeletti

Kammerfrau der Lady Macbeth Theresa Holzhauser

Macduff Derek Taylor | Filippo Adami

Malcolm Nik Kevin Koch

Arzt Tomislav Lucic

Ein Diener | Der Mörder Paulo S. Medeiros

Erscheinungen Paulo S. Medeiros, Fiqerete Ymeraj, Joséphine

Assayech | Aline Dätwyler

 

Chor des Theaters St.Gallen I Sinfonieorchester St.Gallen

 

Weitere Vorstellungen

24. Oktober, 4., 20. November 19.30 Uhr, 22., 29. November 14.30 Uhr, 6., 22., 29. Dezember 19.30 Uhr, 7. Februar 17 Uhr, 16., 26. Februar 19.30 Uhr, 31. März 19.30 Uhr

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