Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Hamburgische Staatsope: "Die Entführung aus dem Serail" von Wolfgang Amadeus MozartHamburgische Staatsope: "Die Entführung aus dem Serail" von Wolfgang Amadeus...Hamburgische Staatsope: ...

Hamburgische Staatsope: "Die Entführung aus dem Serail" von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere am 17. Oktober 2021 um 18.00 Uhr, Großes Haus

Konstanze, Blonde und Pedrillo sind Gefangene des Bassa Selim am osmanischen Hof in Istanbul. Belmonte, der Bräutigam Konstanzes, plant, sie heimlich zu befreien, doch die nächtliche Aktion wird entdeckt. Die Strafe bleibt merkwürdigerweise aus, Bassa Selim lässt die beiden Paare gehen. Der Grund: Belmontes Vater hatte einst den Bassa um Amt, Heimat und Frau gebracht, als die Christen die Herrschaft im Land übernahmen. Als Renegat, als glaubensabtrünniger Moslem, will er nun dem Christen beweisen, dass er humaner handelt als dessen Vater. Doch der gewaltige Umbruch in seinem Leben und die Liebe zu Konstanze, die er aufgibt, lassen hinter der demonstrativen Geste persönliche Erfahrungen ahnen, die ihn zutiefst verletzt haben.

 

 

Copyright: Hamburgische Statsoper, Portrait Adam Fischer

Adam Fischer, ausgewiesener Mozart-Fachmann, dirigiert Die Entführung aus dem Serail. Erstmals an der Staatsoper Hamburg sind Burghart Klaußner als Bassa Selim und Tuuli Takala, die gefragte Sopranistin und Ensemblemitglied der Semperoper gibt als Konstanze auch ihr Rollendebüt. Narea Son wird als Blonde debütieren und Dovlet Nurgeldiyev ist als Belmonte zu erleben. Premiere ist am 17.10.1021, es folgen sieben weitere Vorstellungen.

David Bösch Regie
David Bösch (*1978) gehört zu den führenden Regisseuren seiner Generation. Schauspielproduktionen realisierte er u. a. in Bochum, Essen, Wien, Bern, Zürich. Seine erste Opernregie übernahm er 2009 mit L’Elisir D’Amore an der Bayerischen Staatsoper, dort folgten Mozarts Mitridate, re di Ponto, Janáčeks Das schlaue Füchslein und Monteverdis L’Orfeo sowie Wagners Die Meistersinger von Nürnberg. Weitere Stationen sind u. a. das Theater Basel, das Opernfestival Lyon, Royal Opera House in London, Opera Vlaanderen in Antwerpen, Grand-Théâtre de Genève, Semperoper Dresden und Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Mit Manon gab er 2021 sein Regiedebut an der Staatsoper Hamburg. Die von der Staatsoper Hamburg mit ARTE produzierte und von David Bösch, Patrick Bannwart und Falko Herold inszenierte Graphic Opera WEISSE ROSE gehört zu den 58. Golden Prague International Television Festival Winners 2021 und wurde gerade mit dem Preis „special mention for extraordinary artistic achievement“ ausgezeichnet.

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: David Bösch
Bühnenbild und Kostüme: Patrick Bannwart/Falko Herold
Licht: Bernd Gallasch
Chor: Eberhard Friedrich

Mit:
Bassa Selim Burghart Klaußner,
Konstanze Tuuli Takala (Rollen- und Hausdebüt),
Blonde Narea Son,
Belmonte Dovlet Nurgeldiyev,
Pedrillo Michael Laurenz,
Osmin Ante Jerkunica,

Chor der Hamburgischen Staatsoper,
Philhamonisches Staatsorchester Hamburg

weitere Vorstellungen am 21., 27. und 30. Oktober 2021 um jeweils 19.00 Uhr sowie am 24. Oktober 2021 um 17.00 Uhr und am 2., 5. und 13.
November 2021, jeweils um 19.00 Uhr | Großes Haus

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑