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"Hercules" von Georg Friedrich Händel im Nationaltheater Mannheim

Premiere: Fr, 09. Dezember 2016, 19.30 - 22.30 Uhr, Opernhaus. -----

Viele Jahre bereiste Herkules die unbändigen Meere und bezwang die furchtbarsten Kreaturen der griechischen Mythenwelt; er wurde als Held der Menschheit verehrt und hatte Schlag bei den Frauen – und diese sind es schließlich, die ihm allzu früh das Totenbett bereiten.

Nach dreißig Jahren unermüdlichen Engagements für die italienische Oper gilt Händels ganze Schaffenskraft ab 1741 dem englischen Oratorium, bis er sich 1744 mit Hercules erneut einem Opernsujet zuwendet. Die Erzählung nimmt dabei eine höchst ungewöhnliche Perspektive ein. Aus der Sicht von Herkules’ Gattin Dejanira werden die Ereignisse um die Rückkehr und den überraschenden Tod des »Bezwingers der Menschheit« geschildert. Um ihre pathologischen Seelenzustände entfaltet Regisseur und Ausstatter Nigel Lowery ein Universum zwischen Liebe und Eifersucht. Bernhard Forck, Konzertmeister der Akademie für Alte Musik Berlin und Musikalischer Leiter des Händel-Festspielorchesters Halle, sorgt für den spezifisch Händelschen Orchesterklang.

 

Ein musikalisches Drama. Libretto von Thomas Broughton

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Bernhard Forck (Gast)

Inszenierung, Bühne, Kostüme: Nigel Lowery

Licht: Lothar Baumgarte

Dramaturgie: Cordula Demattio / Julia Warnemünde

Chor: Dani Juris

 

Hercules: Thomas Berau

Dejanira: Mary-Ellen Nesi (Gast) / Maria Markina

Hyllus: David Lee

Iole: Eunju Kwon

Lichas: Ludovica Bello / Maria Markina

Priester: Philipp Alexander Mehr

Chorsolo Alt: Gudrun Hermanns / Gerda Maria Knauer

Chorsolo Tenor: Jeongkon Choi / Kyung-Rak Jeong

 

Dauer: ca. 3 Stunden

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

 

Weitere Aufführungen finden am 16. und 28. Dezember sowie am 7. und 20. Januar statt.

 

 

 

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