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HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN: »Der Fall Medea« - Eine Truecrime-Tragödie nach Grillparzer

Premiere ist am Freitag, den 2. Dezember 2022, um 19.30 Uhr in der Wartburg.

Eine Truecrime-Tragödie nach Grillparzer. --- Mutter, Ehefrau, Betrogene, Heimatlose. Königstochter, Zauberin, Mörderin: Medea. Kaum eine Frauengestalt der Antike ist zugleich unheimlicher und faszinierender als sie. Eine Frau, die sich nicht stumm ihrem Schicksal ergibt, sondern vor Wut tobt und, von tiefem Schmerz geleitet, sich an ihren Peinigern rächt – auch wenn dies bedeutet, die eigenen Kinder zu töten.

 

Copyright: Staatstheater Wiesbaden

Doch kann ein Schmerz groß genug sein, um als Mutter die eigenen Kinder zu töten? Alles nur ein alter Mythos? Die Kriminologie sagt: Nein. Es gibt Geschichten wie die von Helga, die über Jahre derart tiefe Verletzungen und Schmerzen erlitten hat, dass sie sich nach langem Abwägen dafür entschieden hat, sich selbst und ihre Kinder zu töten. Vor der Tat schrieb sie einen Abschiedsbrief.

Die junge Regisseurin Sophia Aurich verbindet den antiken Medea-Mythos mit einem wahren Kriminalfall zu einem schonungslosen Psychogramm einer Frau.

Inszenierung Sophia Aurich
Ausstattung Kim Zumstein
Musik Friederike Bernhardt
Dramaturgie Marie Johannsen
Theaterpädagogik Laura zur Nieden

Medea Christina Tzatzaraki
Helga Marie Luisa Kerkhoff
Gora Ipek Özgen
Jason Lukas Schrenk
Kreon Martin Plass

 

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