Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Hofmann&Lindholm mit dem Theaterpreis der Stadt Köln ausgezeichnetHofmann&Lindholm mit dem Theaterpreis der Stadt Köln ausgezeichnetHofmann&Lindholm mit dem...

Hofmann&Lindholm mit dem Theaterpreis der Stadt Köln ausgezeichnet

Die Theaterschaffenden Hofmann&Lindholm sind mit dem Theaterpreis der Stadt Köln für den am 7. Dezember 2009 am Schauspiel Köln produzierten «Desinformationsabend für inoffizielle Mitarbeiter 'noch nicht'» ausgezeichnet worden. Am Theater Basel werden Hofmann&Lindholm am 6. Mai 2010 die Uraufführung «Stadtraumvisonen» auf die Kleine Bühne bringen.

 

Aus der Laudatio: «Hofmann & Lindholm beherrschen das Jonglieren mit Fragen der Realität und Authentizität, von Spiel und Rolle virtuos und man muss nicht darauf hinweisen, dass die Bedeutung dieser Begriffe weit über das Theater hinausweist. So funktionieren ihre Stücke zugleich als Seismographen einer gesellschaftlichen Normativität, die minutiös auf Spielräume des Individuellen abgetastet wird. ‚Noch nicht’ nimmt die Bedrohung der Privatsphäre ernst und macht den Versuch, mitten in der Wirtschaftskrise nach Werten zu fragen und das subjektiv Wertvollste dann coram publico in Sicherheit zu bringen. Es geht darum, den Gerinnungsprozess des Privaten wie des Öffentlichen an einzelnen Stellen zu verflüssigen; den Umschlag vom einen ins andere zu beobachten. Der Platz von Hofmann&Lindholm ist dabei immer am Scheitelpunkt kommunizierender Röhren. So klug, so virtuos und so unterhaltsam wie in ‚Noch nicht’ wurde man schon lange nicht mehr in eine erkenntnisreiche Irre geführt – dafür gebühren Hannah Hofmann und Sven Lindholm der Kölner Theaterpreis 2009.»

 

Hannah Hofmann und Sven Lindholm haben in den 90er-Jahren am «Institut für Angewandte Theaterwissenschaft» in Giessen studiert. Sie sind Begründer des «Büros für Angewandte Kulturvermittlung» und Sonderbeauftragte der «united goods organisation». Im Wintersemester 2009/2010 hat das Team eine Gastprofessur an der Universität der Künste in Berlin inne.

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑