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"I hired Tristan und Isolde" - Eine europäische Saga von Astrid Meyerfeldt und Martina Grohmann, Theater Basel

Premiere am 19. April 2012, 20.15 Uhr — Kleine Bühne. -----

Ein Schiff wird kommen. Es bringt den Frieden von Irland nach Cornwall. Es bringt Isolde als Braut dem König Marke. Doch mitten auf der Überfahrt setzt eine Flaute ein. Und dann reicht ein Trank und ein Begehren widersetzt sich dem Herrscherplan, das so masslos ist, dass es alles in ewige Unruhe versetzt.

Tristan und Isolde brechen aus dem kollektiven Strom der Welt. Und sie reissen die anderen mit, den

König Marke, seinen Getreuen Melot, ihre Freunde Henri und Margaret. Diese Menschen treiben durch Europa, durch Kriege, durch die Liebe, durch die Kunst. Im Herzschlag Europas sind Tristan und Isolde seit tausend Jahren eins in Liebe und Tod. Ihr Liebestod ist die Flamme, die nach Walter Benjamin unser fröstelndes Leben wärmt. In ihrem Regiedebüt erforscht Astrid Meyerfeldt in dieser Sage den Unterstrom des europäischen Gedächtnisses. Sie speist sie aus mehreren Quellen: von Gottfried von

Strassburg über Richard Wagner bis in die Gegenwart erzählt sie den unsterblichen Liebestod weiter. Ist er endloses Begehren und Aufbegehren, eine immer offene Wunde, ein Bann? Gibt es ein besseres Ende für die Geschichte?

 

Regie: Astrid Meyerfeldt

Bühne: Philipp Berweger

Kostüme: Kathi Maurer

Musik: Malte Preuss

Video: Viviane Andereggen

Dramaturgie: Martina Grohmann

Licht HeidVoegelinLights

 

Mit: Martin Butzke, Nicole Coulibaly, Hanna Eichel, Benjamin Kempf, Florian Müller-Morungen, Malte

Preuss, Jan Viethen

 

Weitere Vorstellungen: Sa 21., Mo 23., Do 26.4.2012 jeweils um 20.15 Uhr

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