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"In der Sache J. Robert Oppenheimer" von Heinar Kipphardt, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg

Premiere: 9. Januar 2015 | 20:00. -----

1954 wird Julius Robert Oppenheimer, der als leitender Physiker die Entwicklung der amerikanischen Atombombe vorantrieb, von einem US-amerikanischen Untersuchungsausschuss verhört. Ihm wird zur Last gelegt, er habe die Entwicklung der Wasserstoffbombe bewusst verzögert und sympathisiere mit

dem Kommunismus.

Oppenheimer war ein brillanter, hochbegabter Wissenschaftler. In der Schule galt er als Wunderkind, er studierte in Harvard, in Göttingen verfasste er innerhalb von drei Wochen seine Dissertation über Plancks Quantentheorie.

 

Dem Elite-Physiker kamen erstmals Skrupel, als er den ersten Atombombentest überwältigt mit eigenen Augen verfolgte und ihm klar wurde, dass die entwickelte Waffe tatsächlich eingesetzt würde.

 

Heinar Kipphardt verdichtete das 1954 veröffentlichte, 3000 Seiten umfassende Verfahrensprotokoll zu einem Theaterstück und stellt dabei Kernfragen wissenschaftlicher Verantwortung: Kann ein Forscher den Geist der Wissenschaft ans Militär verraten? Ist Loyalität gegenüber einem Staat höher zu bewerten als Loyalität gegenüber der Menschlichkeit?

 

Inszenierung: Rainer Lewandowski

Ausstattung: Chrysenda Sailmann

 

Mit: Florian S. Federl, Gerald Leiß, Eckhart Neuberg, Felix Pielmeier, Volker J.

Ringe, Bernhard Georg Rusch, Matthias Tuzar, Florian Walter

 

Vorstellungen: 10. + 11., 21. – 25. Januar

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