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Internationales Tanzfestival Nordrhein-Westfalen 2008

Rund 65 Kompanien aus allen Kontinenten zeigen während des Internationalen Tanzfestivals NRW 2008 vom 7. bis 30. November 2008 ihre Werke. Neben Tanz in all seinen Variationen und Stilen vom zeitgenössischen Tanztheater über Flamenco bis hin zu HipHop gehören dazu auch Theater- und Zirkusarbeiten, Filme und Konzerte.

 

Pina Bausch, die zum zweiten Mal die künstlerische Leitung dieses Festivals übernommen hat, ist selbst mit acht Stücken vertreten, darunter Palermo Palermo und Café Müller / Das Frühlingsopfer. Als Auftakt des Internationalen Tanzfestivals präsentiert sie am 7. November im Wuppertaler Schauspielhaus die Erstaufführung Kontakthof mit Teenagern ab 14’, ein Projekt mit Schülern aus zehn Wuppertaler Schulen, das fast ein Jahr lang einstudiert wurde

(7.11.2008 | 19:30 Uhr; 8.11.2008 | 15:00 Uhr | Wuppertal | Schauspielhaus).

 

International gefeierte Künstlerinnen und Künstler und spannende junge Talente hat Pina Bausch eingeladen: Sidi Larbi Cherkaoui, der aktuell von der Zeitschrift ballet-tanz zum Choreographen des Jahres gewählt wurde oder Julie Nioche, Newcomerin aus Frankreich, stehen ebenso auf der Bühne

wie die „primaballerina assoluta“ Sylvie Guillem, eine der größten Flamenco-Tänzerinnen weltweit Eva Yerbabuena, und Stars der internationalen Tanzszene wie Meg Stuart, Alain Platel, Louise Lecavalier oder Anne Teresa de Keersmaeker. Das Publikum darf sich auf 13 europäische und deutsche Erstaufführungen freuen.

 

Asien zu Gast in NRW

Farbenreiche Gastspiele aus Asien werden das Publikum in ihren Bann ziehen, so die Eun-Me Ahn Company aus Korea mit der Europäischen Erstaufführung des Stücks Princess Bari – The Life. Die Choreographin und Tänzerin Eun-Me Ahn erzählt das Leben von Prinzessin Bari, einer Gestalt aus der koreanischen Märchentradition und verbindet dabei die alten schamanischen Praktiken ihres

Landes mit einer zeitgenössischen Ästhetik. Fünf Sänger bringen traditionelle koreanische Musik auf die Bühne, acht Tänzer nehmen sie auf und verlängern die Sprache in die Bewegungen ihrer Körper. Ein Tanztheaterabend, der Musik, Sprache und Tanz auf spannende Weise miteinander verbindet

(19.11.2008 | Wuppertal | Schauspielhaus | 19:30 Uhr).

 

Das international renommierte Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan wird mit der Europäischen Erstaufführung von Wind Shadow, einem Spiel aus Licht, Schatten und Wind von verblüffender Schönheit, zu sehen sein (22.11.2008 | Wuppertal | Schauspielhaus | 19:30 Uhr). Der Tänzer und Choreograph Pichet Klunchun aus Bangkok entdeckte eine jahrhundertealte Tanzform für sich: Khon, den traditionellen thailändischen Tanz. Einzigartig, hoch konzentriert und spannend hat er diese Tanzkultur in sich eingeschrieben und macht sie ganz unorthodox für ein heutiges Publikum lebendig und begreifbar. So ist sein Stück I Am a Demon beides: Khon und moderner Tanz. Er arbeitet zusammen mit dem Bildenden Künstler Anuthep Pojprasart und dem Komponisten Sinnapa Sarasas, der die Musik zu seinem Stück komponiert hat. (27.11.2008 | Essen |

PACT Zollverein | 20:00 Uhr).

 

Zirkuswelten für die ganze Familie

Aurélien Bory und Phil Soltanoff entführen mit der Cie. 111 aus Toulouse die Zuschauer in Plus ou moins l’infini auf eine Reise nach Absurdistan, quer durch die Welten von Zirkus, Theater und Tanz. Linien erscheinen an der Wand, reflektierende Stäbe hängen und schweben im Bühnenraum. Sie

unterteilen ihn, sind aber vor allem Anlass für geometrisch-strenge Spiele. Artistisch und erfindungsreich, ohne Worte, mit Witz und ein wenig Musik erfinden fünf Tänzer und eine Tänzerin immer neue Raumvariationen (15.11.2008 | Düsseldorf | Schauspielhaus | 21:00 Uhr).

 

Einen kleinen Zirkus zwischen Absurdität und Melancholie präsentiert das Collectif Petit Travers, ebenfalls aus Toulouse. Während der eine im Kleiderschrank Cello spielt, begleitet ihn der Kollege auf dem Akkordeon und parallel zum gemeinsamen Spiel jonglieren beide Musiker auch noch mit einem Ball. Kann das gut gehen? Le Petit Travers von Denis Fargeton (29) und Nicolas Mathis (27) verbreitet zauberhafte, witzige, groteske, musikalische Poesie – und das in allen drei Gaststädten des Festivals (19.11.2008 | Düsseldorf | tanzhaus nrw | 17:30 Uhr; 21.11.2008 | Wuppertal | Haus der Jugend Barmen | 19:00 Uhr; 23.11.2008 | Essen | Grillo Theater | 17:30 Uhr).

 

Vom Zirkus kommen auch Felix Bürkle (Choreographie) aus Essen und sein schwedischer Partner Niclas Stureberg, die zusammen mit dem

Dänen Jannik Elkær Nielsen in ihrem Stück beckett, beer and cigarettes das Warten zelebrieren: Stühle, ein Tisch, Flaschen und Bierkästen. Die Männer tun nichts. Vertreiben sich die Zeit Bierkästen jonglierend - virtuos, artistisch, und spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Der Musiker und Komponist Nils Ostendorf begleitet die Aktionen auf der Bühne mit Trompete und elektronischen Klängen (16.11.2008 | Wuppertal | Haus der Jugend Barmen | 22:30 Uhr).

 

Das Stück Gaff Aff des Duos Zimmermann & de Perrot aus Zürich spielt in Grenzbereichen zwischen Musik, Zirkus, Bildender Kunst und Choreographie.

Eine Bühnenbild-Skyline aus Pappkartons gewinnt Eigenleben, beginnt sich zu drehen und mittendrin der Artist Zimmermann, ein langer, dürrer Mensch im

engen Anzug, der versucht, den Anforderungen „modernen“, großstädtischen Lebens nachzukommen. Ein Lebenskarussell, eine poetischskurrile Inszenierung von Musik, Zirkus und Tanz, genial in seiner Einfachheit, faszinierend in seiner Bilder- und Klangwelt

(22.11.2008 | Essen | Grillo Theater | 19:00 Uhr).

Felix Bürkle, beckett, beer and cigarettes

© www.oliverlook.de

 

Extra-Tipp

Tänzerin und Choreographin Aydin Teker aus Istanbul zählt mittlerweile zu den wichtigsten Vertreterinnen zeitgenössischen Tanzes in der Türkei. Beim Internationalen Tanzfestival ist sie zu Gast mit aKabi, einem Stück, dass seine besondere und sonderbare Poesie entwickelt aus dem Spiel von Schwere und Leichtigkeit, Kraft und Artistik. Drei Tänzerinnen und ein Tänzer stehen auf der Bühne. Sie tragen Schuhe, die auf hohe Klötze montiert sind. Sie sind ein Klotz am Bein jedes Tänzers und zwingen ihn zu vorsichtigen, ungewohnten Bewegungen (26.11.2008 | Essen | PACT

Zollverein | 20:00 Uhr).

 

Stücke zwischen Tanz und Bildender Kunst

Inspirationen aus der Bildenden Kunst zeigen sich in zahlreichen Beiträgen des Festivals. So sind die Figuren in dem Stück Matter von der jungen Französin Julie Nioche wie Skulpturen, Schachfiguren ähnlich, im Raum verteilt. In ihren einfachen, konstruktiven Papierkostümen bewegen sie sich

verletzlich wie ihre Papierhaut und werden bewegt durch Elemente wie Wasser und Luft. Einen organischen „Körperraum“ schafft die französische Tänzerin und Choreographin Julie Nioche nach eigenen Worten. Einen Raum, der sich ständig verändert und mit ihm die darin agierenden Figuren

(22.11.2008 | Düsseldorf | tanzhaus nrw | 20:00 Uhr).

 

Pierre Rigal und Aurélien Bory aus Toulouse zeigen in ihrem Stück érection einen Menschen, der versucht, aus dem Liegen in den Stand zu kommen, auf seinen eigenen Füßen zu stehen, mit allen Fehlern, Rückfällen, Missgeschicken. Ein Ikarus ohne Flügel, ein trauriger, einsamer Clown,

unterstützt allein von fantasievollen Klang- und Bild-Effekten (27.11.2008 | Essen | PACT Zollverein |

21:30 Uhr).

 

Eine Metamorphose zur Insektenfrau vollzieht Ippei Hosaka in der Deutschen Erstaufführung seines Stücks Femme Insecte auf der Bühne. Grazil, anmutig und auch skurril misst der in Frankreich lebende Japaner dabei die Räume des Androgynen aus. In einzigartiger Weise verbindet er Improvisation, Musik, Videokunst und Kostümdesign. Die Kostüme für Femme Insecte gestaltete Ippei Hosaka selbst. In Japan geboren, kam er mit zwanzig nach Paris, um Modedesign zu studieren. Er fand selbst zum Tanz und entdeckte für sich Butoh und den traditionellen japanischen Tanz Nichibu

(23.11.2008 | Düsseldorf | tanzhaus nrw | 19:00 Uhr).

 

 

Film und Tanz

Erstmals in Deutschland zu sehen ist der Theatermovie aus Chile Ohne Blut nach Alessandro Bariccos Roman Senza Sangue. Das aus der legendären Gruppe La Troppa entstandene Ensemble Teatro Cinema aus Santiago de Chile zeigt dreidimensionales Kino auf der Bühne. In einer faszinierenden virtuell-körperlichen Fusion gehen Film- und Theaterszenen ineinander über. Darsteller treten in die filmischen Projektionen und Szenenwechsel ein, die von einer atemberaubenden Bühnentechnik getragen werden. Der Zuschauer selbst fühlt sich mitten im Geschehen. Erzählt wird die Lebensgeschichte einer Frau, die nach fünfzig Jahren dem Mörder ihres Vaters und Bruders wieder begegnet. Theater um Rache und Vergeben, Erinnerung und Tod aus einem Land, in dem die Zeiten der Diktatur nicht vergessen sind (18.11.2008 | Düsseldorf | Capitol Theater | 20:30

 

Ein faszinierendes Orchester mit sechzehn virtuosen Musikern aus aller Welt ist das L‘Orchestra di Piazza Vittorio aus Rom, das mit seiner bunten Mischung aus Stilen und Traditionen – von Indien über Südamerika bis Osteuropa – im Rahmen des Tanzfestivals zum ersten Mal in Deutschland zu

sehen ist. Der Abend beginnt mit einem international mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm über die persönlichen Lebensgeschichten der Mitglieder dieses buchstäblich multinationalen Orchesters und geht in ein anschließendes Konzert über (23.11.2008 | Wuppertal | Schauspielhaus

| 19.30 Uhr).

 

Antony Rizzi, Choreograph und Performer aus Frankfurt, außerdem Tänzer bei William Forsythe, stellt mit Snowman Sinking ein heiter-komisches Drei-Personen-Stück über die versunkenen Geheimnisse der Kinderwelt und die Neurosen der Erwachsenen vor. Auf der Bühne stehen Antony Rizzi in einem grotesken Schneemannskostüm, die New Yorker Performance-Ikone Penny Arcade im roten Weihnachtsmann-Mantel und Disc Jockey Thorsten Jaksch. Sie reden, sie tanzen und schauen sich klassische Liebesfilme Hollywoods an. Ein Stück voll Selbstironie und absurdem Witz, suggestiver Bilder und spielerischer Bewegungen (23.11.2008 | Düsseldorf | tanzhaus nrw | 20:00 Uhr).

 

Special: Wim Wenders Film Buena Vista Social Club wird am 8.11.2008 um 22.45 Uhr im Café Ada in Wuppertal gezeigt. Im Anschluss folgt ein Salsa-Konzert.

 

Ausflüge in die Welt des HipHop

 

Pina Bauschs eigenwilliges Gespür für besondere Künstler und Produktionen, für künstlerische Schätze aus den verschiedensten Bereichen der Tanz- und Kunstwelten, ihre immer frische Neugier und ihr breit gefächertes Interesse, wie zum Beispiel auch am HipHop, zeigt sich in vielen Programmen des Tanzfestivals: Der brasilianische Choreograph Bruno Beltrão sprengt mit seiner

Grupo de Rua die Grenzen des HipHops. Er ist gleich mit zwei Choreographien, H!und H", auf dem Festival vertreten. Bruno Beltrão entdeckt und erschafft einen bisher unbekannten Raum zwischen HipHop und zeitgenössischem Tanz, im Stück H! zu Musik von Rimsky Korsakow und

Free Jazz. Seine Tänzer kommen aus verschiedenen Städten in Brasilien, direkt aus der Szene und beherrschen ein unglaublich breites akrobatisches Bewegungsspektrum. Souverän, virtuos, aber nie künstlich. In seinem kürzlich uraufgeführten Stück H"begibt sich Bruno Beltrão auf eine HipHop-

Expedition ins Unbekannte, unterlegt mit Straßengeräuschen und Klangkompositionen - poetisch,

sinnlich, kraftvoll. (H!: 9.11.2008 | Wuppertal | Schauspielhaus | 19:30 Uhr; H": 25.11.2008 |

Essen | PACT Zollverein | 21:00 Uhr).

 

Der Tanzstil der Straße prägt auch das Stück E.T.E. – Extended Teenage Era des ehemaligen Folkwang-Schülers Samir Akika. Eine Baustelle aus Holzlatten und Pappkartons. Alles ist im Bau und Umbau. Während die einen tanzen, zimmern andere an den Requisiten für die nächste Szene. Breakdance zu wummernden Bässen wie auch zu klassischen Klängen oder südamerikanischer Tanzmusik wechselt mit schauspielerischer Szenen-Komik. Alles wirkt jugendlich verspielt und improvisiert. Voller Lust, die Grenzen zwischen den Genres zu überschreiten

(18.11.2008 | Wuppertal | Café Ada | 20:00 Uhr).

 

Drei Kategorien von HipHop – Breaken, Electro, Crumping – mit vierundzwanzig Tänzern und zwei DJs - werden beim Wutal Battle mit- und gegeneinander antreten. Mit dabei sind unter anderem die Gewinner vom HipHop-Contest aus der Bochumer Jahrhunderthalle. Moderiert wird die Veranstaltung von einem renommierten Beatboxer. Soviel dazu: Beatboxing ist eine ganz individuelle Musikform ohne Klangkanon und Standartrepertoire, bei dem mit dem Mundraum Klänge von Schlagzeug- und Perkussionsinstrumenten erzeugt werden. Ein aufregender Abend steht bevor (9.11.2008 | Wuppertal | Schauspielhaus |

21:30 Uhr).

 

Der 4. Think Tank - Tanzkongress 2009" wird während des Internationalen Tanzfestivals, am 14. November 2008 von 11.00 - 18.00 Uhr im Tanzhaus NRW in Düsseldorf stattfinden

 

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den vorgestellten Veranstaltungen um eine Auswahl aus dem umfangreichen Festivalprogramm handelt.

Das vollständige Programm des Internationalen Tanzfestivals NRW 2008 finden Sie unter

www.fest-mit-pina.de

Tickets und Informationen unter 0202 – 569 44 44, www.fest-mit-pina.de, bei allen bekannten Ticket- und Online-Vorverkaufsstellen und an den Kassen unserer Spielorte.

 

Veranstalter: Das Land Nordrhein-Westfalen, die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Städte Wuppertal und Essen. Gefördert

durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kulturbüro

Essen, Kulturbüro Wuppertal, die Kunststiftung NRW, die Kulturstiftung Essen, das Kulturbüro Essen und die Dr. Werner

Jackstädt-Stiftung Wuppertal.

 

 

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