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Iranfestival - Einblicke in ein verkanntes Land - PASINGER FABRIK München

13.09. - 15.09. 2013. -----

Film, Theater, Lesung, Konzert. In Zusammenarbeit mit dem Institut für den Nahen und Mittleren Osten der LMU und dem Haus der Kleinen Künste ein Wochenende mit Kultur aus und über Iran.

Regisseure, Dichter und Musiker, die aus dem Iran stammen und in München eine zweite Heimat gefunden haben, bieten Theater, Literatur, Film und Musik und möchten auch dazu anregen, sich zum weitgefassten Thema Iran zu unterhalten und auszutauschen. Dr. Christl Catanzaro vom Fachbereich Iranistik des Instituts für den Nahen und Mittleren Osten hat die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Pasinger Fabrik und dem Haus der kleinen Künste koordiniert und wird ebenso wie die jeweiligen Kunstschaffenden zu den Veranstaltungen anwesend sein, um Fragen des interessierten Publikums zu beantworten und so hoffentlich dazu beizutragen.

 

Programm:

 

Film mit Diskussion

Fr. 13.9., 20 Uhr, Kleine Bühne

Die Egge und München-Teheran

Narges Kalhor zeigt zwei Ihrer Filme, Die Egge (Darkhish, 2008) und München-Teheran (2011), und lädt im Anschluss zu einem Publikumsgespräch ein.

 

Film mit Diskussion

Sa. 14.9., 15 Uhr, Kleine Bühne

Mond, Sonne, Blume, Spiel

Der Dichter und Übersetzer Hossein Mansouri zeigt den Dokumentarfilm Mond, Sonne, Blume, Spiel. Im Anschluss an die Filmvorführung steht Hossein Mansouri für eine Diskussion zur Verfügung.

 

Lesung deutsch-persisch

Sa. 14.9., 17 Uhr, Kleine Bühne

Gedichte von Forough Farrokhzad

Forough Farrokhzad war eine der bekanntesten und einflussreichsten iranischen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Hossein Mansouri, Forough Farrokhzads Adoptivsohn, der in München lebt und arbeitet, liest Gedichte von Forough Farrokhzad sowie seine eigenen Übersetzungen ins Deutsche.

 

Theater

Sa. 14.9., 20 Uhr und So. 15.9., 17 Uhr, Kleine Bühne

Teheran, mon amour

Das Theaterstück Teheran, mon amour ist das Ergebnis eines experimentellen Seminars am Institut für den Nahen und Mittleren Osten der LMU, in dem Studierende des Fachbereiches Iranistik sowie der Theaterwissenschaften unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Dr. Christl Catanzaro und der Regie von Philip C. Seitz den Roman Eine iranische Liebesgeschichte zensieren von Shahriar Mandanipur für das Theater adaptiert haben.

Teheran, mon amour bietet einen vielfältigen Einblick in das Alltagsleben von Kulturschaffenden und jungen Erwachsenen und in der Islamischen Republik Iran. Die Liebesgeschichte, die der Ich-Autor schreibt, dreht sich um Sara, eine Studentin der Literaturwissenschaften an der Universität Teheran, und Dara, einen jungen Mann, der zunächst Film studierte, dann aber wegen des Handels mit verbotenen Filmen im Gefängnis landete und nach seiner Entlassung von der Universität relegiert wurde. Die Arbeit des Autors wird durch diverse Zensurmechanismen erschwert und so spielt neben dem Autor und dem Liebespaar der Zensor Herr Petrowitsch eine zentrale Rolle in diesem Stück.

 

Film mit Diskussion

So. 15.9., 15 Uhr, Kleine Bühne

Kick in Iran von Fatima Geza Abdollahyan

Fatima Geza Abdollahyan zeigt ihren international renommierten Dokumentarfilm Kick in Iran (2010, 82 Min.) über die iranische Taekwondo-Kämpferin Sara Khoshjamal Fekri und ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking 2008. Nach der Vorführung steht die Regisseurin für eine Diskussion zur Verfügung.

 

Konzert

So. 15.9., 20 Uhr, Kleine Bühne

Arash Sasan

"Arash Sasans Chansons sind Polaroids der Dämmerung, sanfte Nachgedanken zu Aporien des Alltags. Sasan singt zwar auf Persisch, seine Verse aber würden auch in die Klang-Traditionen Nordafrikas, Südeuropas, überhaupt des mediterranen Raums passen.“ (Ralf Dombrowski, SZ)

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