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Jürgen Gosch erhält den Deutschen Theaterpreis Faust

Bei einer Gala im Essener Aalto-Theater hat der Deutsche Bühnenverein die Preisträger des ersten Deutschen Theaterpreises „Faust“ bekannt gegeben. Jürgen Gosch erhielt den Preis für die Beste Regie im Schauspiel für seine Inszenierung von William Shakespeares „Macbeth“ am Düsseldorfer Schauspielhaus (siehe auch unsere Rezension unter "Kritiken").

Die Produktion sorgte seit ihrer Premiere am 29. September 2005 international für Aufsehen. Sie eröffnete das diesjährige Berliner Theatertreffen, wurde von der Fachzeitschrift „Theater heute“ zur „Inszenierung des Jahres“ gekürt und zu Gastspielen nach München, Amsterdam und Prag eingeladen. Im Frühjahr des kommenden Jahres gastiert das Düsseldorfer Schauspielhaus mit der Aufführung in Zürich, Paris und Barcelona.

 

Mit dem undotierten Preis, der in diesem Jahr erstmals vergeben wird, sollen Künstlerinnen und Künstler geehrt werden, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. Mehr als 100 Theater hatten über 500 Vorschläge eingereicht. Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des künstlerischen Ausschusses im Deutschen Bühnenverein und ausgewählten externen Beratern, hat in acht Kategorien je drei Künstler nominiert, über die die Mitglieder der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste abgestimmt haben. Neben Jürgen Gosch waren für die Beste Regie im Schauspiel auch Barbara Wachendorff für ihre Arbeit „Ich muss gucken, ob ich da bin“ am Schlosstheater Moers und Volker Lösch für „Die Weber“ am Staatsschauspiel Dresden nominiert. Mit Jürgen Gosch und Volker Lösch gehören gleich zwei Künstler der Besten-Runde zur Riege der Regisseure, die die neue Generalintendantin Amélie Niermeyer für das Düsseldorfer Schauspielhaus verpflichtet hat: Nach „Macbeth“, das noch im Repertoire zu sehen ist, wird Jürgen Gosch im Sommer 2007 mit „Was ihr wollt“ wieder einen Shakespeare-Stoff inszenieren. Volker Lösch führt bei Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ Regie, das am 9. Februar 2007 Premiere haben wird.

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