Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Klimt 2012: Gustav Klimt – das Musical ab 1.9. im Künstlerhaus WienKlimt 2012: Gustav Klimt – das Musical ab 1.9. im Künstlerhaus WienKlimt 2012: Gustav Klimt...

Klimt 2012: Gustav Klimt – das Musical ab 1.9. im Künstlerhaus Wien

Die österreichische Musical-Produktion auf den Spuren Gustav Klimts ist vom 1. September bis 7. Oktober 2012 um 19.30 Uhr erstmals im Wien zu sehen: Ein Pflichttermin im Klimtjahr 2012. Mitreißende Musical-Rock-Musik, Klimts weltberühmte Gemälde, prachtvolle Kostüme und ein multimediales Bühnenbild entführen die Besucher unmittelbar in die Epoche des Wiener Jugendstils. In die hochemotionelle Welt von Österreichs berühmtestem Maler.

Leidenschaftlich, geheimnisvoll, bewegend, widersprüchlich. So faszinieren nicht nur die Werke Gustav Klimts, sondern auch sein Leben. In einfachsten Verhältnissen geboren in ein Wien voller Gegensätze von bitterer Armut und überbordendem Reichtum, verkörpert Klimt das vibrierende Lebensgefühl einer ganzen Epoche. Er war Wegbereiter der Moderne und lebte die Extreme: Von persönlichen Schicksalsschlägen und tiefster Verzweiflung bis zu höchstem Triumph. Hin- und hergerissen zwischen zahllosen erotischen Amouren und der tiefen Lebensliebe zu seiner Muse Emilie Flöge. Zugleich verteufelt und vergöttert. Und bis zuletzt getrieben von seinem übermäßigen Wunsch nach persönlicher und künstlerischer Freiheit. So erzählt das Musical die aufwühlende Geschichte Gustav Klimts von seinen Jugendtagen bis zum Tod.

 

Mit dem Wiener Künstlerhaus präsentiert sich das Musical an einem ganz besonderen, geschichtsträchtigen Aufführungsort: Klimt selbst war hier von 1891 bis 1897 Mitglied, die gemachten Erfahrungen für seine Entwicklung ein Stück weit prägend.

 

Die Gemälde Klimts erwachen in diesem Musical zum Leben, ein erstklassiges Ensemble in Jugendstil-Kostümen entführt in eine sinnliche Epoche. Als Gustav Klimt ist André Bauer (Ich war noch niemals in New York, Rebecca, Elisabeth, u. a.) zu erleben, Sabine Neibersch (Jesus Christ Superstar, Die Schöne und das Biest, u. a.) schlüpft in die Rolle der Emilie Flöge. Die österreichische Produktionsfirma Newplay Entertainment bringt die Eigenproduktion, die 2009 bei den Festspielen Gutenstein ihre Welturaufführung feierte, mit einem bewährten Team auf die Bühne. Für die Regie zeichnet Dean Welterlen verantwortlich, für die Choreografie Cedric Lee Bradley. Gerald Gratzer (Musik), Sissi Gruber (Buch und Lyrics), Birgit Nawrata (Lyrics) und Niki Neuspiel (Produktion und Buch) stehen für hochkarätige Musical-Produktionen wie „Egon Schiele“, „Tutanchamun“ sowie „Gustav Klimt“.

 

Gustav Klimt – das Musical

1. September – 7.Oktober 2012

Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien

Vorstellungen täglich außer Dienstag, Beginn 19.30 Uhr,

Mittwoch Vorstellungen in englischer Sprache, 19:30 Uhr

Sonntag Familientag, Kinder bis 14 Jahren in Begleitung Erwachsener 50% Ermäßigung, 18:00 Uhr

 

Ticketpreise € 29,50 - € 69,50, mit dem Ticket 2 Fahrten mit den Wiener Linien

Bestellungen unter 01-912 15 54, tickets@gustavklimt-musical.at, oeticket.com

www.gustavklimt-musical.at

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑