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"Krieg" von Rainald Goetz, Theater Heidelberg

Premiere Sa. 31.01.2009, 19.30 Uhr

 

„Die Feinde unserer Feinde sind auch unsere Feinde“. − Inspiriert von der Sammel- und Collage-Leidenschaft eines Andy Warhol beispielsweise, versammelt KRIEG Stimmen und Reflexionen über so unterschiedliche Themen wie das Theater, das Feiern, die Geschichtsschreibung, Pop, Wissenschaft sowie – im Zentrum des Stücks – die Revolution.

Dieses Nachsinnen und Reden in kurzen Monologen, wiederkehrenden komischen Dialogen und chorischen Passagen wird kontrastiert von Szenen, in denen sich Soldaten und Bürger in die brutalen Wirren einer revolutionären Situation geworfen sehen. KRIEG ist ein dramatisches Experiment im Nachhall von Büchners DANTONS TOD, das wir ebenfalls in dieser Spielzeit aufführen werden.

 

Rainald Goetz promovierte in Medizin und Geschichte. Für seine Stücke wurde er mehrfach ausgezeichnet mit demMülheimer Dramatikerpreis, der wichtigsten Auszeichnung für Dramatiker überhaupt, allein dreimal. 1988 erhielt er den Mülheimer Dramatikerpreis für KRIEG. Seit dem Erscheinen seines Romans IRRE im Jahre 1983 gehört Rainald Goetz zu den bedeutendsten Autoren unserer Zeit. Es inszeniert Marc Becker, der in Heidelberg bereits WARTEN AUF GODOT, WIR IM FINALE, DER TOLLSTE TAG und ENDSPIEL inszenierte.

 

Regie Marc Becker

Ausstattung Nadia Fistarol

Video Thorsten Hallscheidt

Dramaturgie Axel Preuß

 

Mit Maria Prüstel, Jennifer Sabel, Klaus Cofalka-Adami, Paul Grill, Florian Hertweck, Benjamin Hille, Heiner Junghans, Natanaël Lienhard, Matthias Rott, Daniel Stock, Frank Wiegard

 

Diese Inszenierung steht voraussichtlich bis Mai 2009 auf dem Spielplan.

 

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