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"La Bohème" von Giacomo Puccini im Theater Koblenz

Premiere am 3. November 2007 um 19.30 Uhr im Grossen Haus am Deinhard-Platz

 

„La Bohème“ ist neben, „Tosca“ das wahrscheinlich bedeutendste Werk nicht

nur Puccinis, sondern der italienischen Oper überhaupt seit Verdi.

 

Die Gestaltung des Stoffes ist von einer menschlich unmittelbaren Wirkung, Textund Musik bilden eine absolute Einheit. Das Themenmaterial ist ganz auf das szenische Geschehen abgestimmt, bei dem sich in kontrastreicher

Gegenüberstellung lyrisch-sentimentale mit humorvollen lebendigen Partien

abwechseln.

 

Möglicherweise hatte Puccini durch eigene Erlebnisse während seiner

Studienzeit das nötige Einfühlungsvermögen in die Welt dieses Sujets

gewonnen, hatte er doch damals vorübergehend selbst ein Bohème-Dasein

geführt und sowohl die fröhlichen Seiten eines ungebundenen Lebens wie auch

die Schattenseiten mit Hunger und Kälte kennen gelernt.

 

„La Bohème“ ist neben „Carmen“ ein weiteres Beispiel dafür, wie eine Oper,

die bei ihrer Uraufführung ein Misserfolg war, wenig später – und in diesem

Fall ohne Bearbeitung durch den Komponisten – zu einem Welterfolg werden

kann. Bei der Zweitaufführung in Palermo im April 1896 wurde das Werk mit

nicht enden wollendem Applaus aufgenommen und fand daraufhin international eine rasche Verbreitung. „La Bohème“ begründete Puccinis Weltruhm.

 

In italienischer Sprache. Mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie.

Musikalische Leitung: Anton Marik

Inszenierung: Francois de Carpentries

(Übernahme aus dem Theater Krefeld-Mönchengladbach)

 

Kostüme: Karine van Hercke / Violetta Cyrankowska

Bühne: Siegfried E. Mayer

Mit:

Markus Petsch, Alex Sanmarti, Radolslaw Wielgus, Tobias Pfülb, Alla

Perchikova, Estelle Kruger u.a.

 

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