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"La Cenerentola (Aschenputtel)" im Staatstheater Wiesbaden

Premiere 3. März 2007, 19.30 Uhr, Großes Haus,

Opera buffa von Gioacchino Rossini, Libretto von Jacopo Ferretti,

 

Im Hause Don Magnificos leben seine verschwenderischen Töchter Clorinda und Tisbe sowie seine Stieftochter Angelina, die wie eine Magd gehalten und von ihren Stiefschwestern nicht gerade freundlich behandelt wird.

Die Unglückselige, die bei allen nur „Aschenbrödel“ heißt, sehnt sich in ihren Wunschträumen nach einem Prinzen, der sie aus ihrem Elend befreien möge. Und schon ist Prinz Ramiro da, der seine künftige Gattin sucht und sich inkognito mit seinem Diener Dandini bei Magnifico vorstellt, um zu einem großen Ball zu laden. Auf dem prächtigen Fest erscheint zur großen Verwunderung aller eine unbekannte Schönheit. Es ist natürlich Angelina, die sich ebenso wie der Prinz verkleidet hat. Wenn nach dem Theaterspiel die Masken fallen, findet Angelina auch in Wirklichkeit ihren Prinzen.

Aus dem Märchen von Charles Perrault, das auch den Brüdern Grimm als Vorlage für „Aschenbrödel“ diente, hat Rossini eine der lebendigsten und humorvollsten italienischen Buffa-Opern gemacht. Bei aller farcenhaften Komik kommen auch die märchenhaften und sentimentalen Aspekte des Stoffs nicht zu kurz. Im musikalischen Mittelpunkt der Oper steht zweifellos der virtuose Koloraturgesang, der vor allem die Titelfigur zu einer Exponentin des italienischen Belcanto macht. Rossini erweist sich in „La Cenerentola“ als Meister des skurrilen musikalischen Humors, der bewusst gesetzten kompositorischen Pointe, aber auch des lyrischen Melos. Mit ihren kunstvollen Fiorituren, die sich vor allem in den Ensembles zur Groteske steigern, überstrahlt Rossinis Komposition oftmals den Sinn der Worte und schafft Raum für reinen, unverfälschten musikdramatischen Ausdruck. Eine Opera buffa aus dem Geist des Märchens und des Belcanto.

In Italienischer Sprache mit Übertiteln

 
Musikalische Leitung                Wolfgang Ott
Inszenierung und Bühnenbild     Thaddeus Strassberger
Kostüme                                              Mattie Ullrich
Dramaturgie                                        Bodo Busse
Choreinstudierung                             Christof Hilmer

Mit Jud Perry (Don Ramiro, Prinz von Salerno), Sam McElroy/Radoslaw Wielgus* (Dandini, sein Diener), Axel Wagner (Don Magnifico, Baron von Montefiascone), Simone Brähler/Emma Pearson* (Clorinda),Betsy Horne (Tisbe), Inga Lampert (Angiolina), Ute Döring (Alidoro, Philosoph), Hye-Soo Sonn / Christoph Stephinger* (Lehrer des Don Ramiro)

 * Doppelbesetzung in alphabetischer Reihenfolge

Orchester und Herrenchor des Hessischen Staatstheaters, Statisterie des Hessischen Staatstheaters

 

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