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"La Traviata" im Theater Erfurt

Premiere: Samstag, 02. Juni 2007, 19.30 Uhr, Großes Haus.

 

Stoffvorlage für Verdis einzige Oper, die in seiner Gegenwart (Paris um 1847) spielt, war das viel beachtete Schauspiel Die Kameliendame von Alexandre Dumas.

 

Die schöne und geistvolle Edelcourtisane Violetta begegnet bei einem Fest in ihrem Salon Alfredo Germont, der ihr in selbstloser Liebe verfallen ist. Sie kehrt ihrem alten Leben den Rücken und zieht mit Alfredo aufs Land. Als Alfredos Vater von ihr verlangt, auf den Sohn zu verzichten, um die Hochzeit der jüngeren Schwester nicht durch ihren schlechten Ruf zu gefährden, gibt sie verzweifelt nach, schreibt Alfredo einen Abschiedsbrief und kehrt nach Paris zurück. Auf einem Ball kommt es zu einem Skandal: Violetta will Alfredo glauben lassen, dass sie einen Anderen liebt. In seiner Eifersucht schleudert ihr Alfredo das beim Spiel gewonnene Geld vor die Füße, als „Lohn für ihre Liebesdienste“. Einen Monat später, als in Paris der Karneval tobt, liegt Violetta im Sterben. Alfredo kommt zurück, da ihn sein Vater über den wahren Grund für Violettas Trennung aufgeklärt hat. Violetta verzeiht, gibt Alfredo frei und stirbt.

 

Musikalische Leitung: Walter E. Gugerbauer

Regie: Yona Kim

Bühne: David Hohmann

Kostüme: Nadine Grellinger

Chor: Andreas Ketelhut

 

Besetzung: Marina Rebeka (Violetta Valéry), Alice Rath (Flora Bervoix), Eva-Maria Brachmann (Annina), Richard Carlucci / Erik Fenton (Alfred Germont), John Packard (Giorgio Germont), Jörg Rathmann (Gastone), Máté Sólyom-Nagy (Barone Douphol), Andreas Mitschke (Marchese d´Orbigny), Jan Martinik (Doktore Grenvil), Reinhard Becker (Giuseppe), Alexander Schmidt (Diener Floras), Heiko Mauchel (Dienstmann)

 

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