Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
„Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart - MUSIKTHEATER IM REVIER Gelsenkirchen„Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart - MUSIKTHEATER IM REVIER...„Le nozze di Figaro“ von...

„Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart - MUSIKTHEATER IM REVIER Gelsenkirchen

Premiere 17. November 2012 um 19.30 Uhr im Großen Haus. -----

Graf Almaviva setzt alles daran, die Hochzeit seines Dieners Figaro mit der Zofe Susanna zu verhindern. Er will sie für sich selbst gewinnen, zumal seine Gefühle für die ihn aufrichtig liebende Gräfin Rosina längst erkaltet sind.

Auch Marcellina bedroht die Hochzeitsvorbereitungen: Figaro hatte ihr einst die Ehe versprochen, nun will sie gemeinsam mit Doktor Bartolo und Musiklehrer Basilio ihre Ansprüche geltend machen. Schließlich ist da noch der Page Cherubino, der nicht nur die Gräfin in Verwirrung stürzt ... Allerhand Verwechslungen und Intrigen müssen ihren Lauf nehmen, bevor die rechtmäßigen Paare zueinander finden. Am Ende bleibt die trügerische Hoffnung, der Liebe könnte Dauer beschieden sein.

 

„Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro“ lautet der Titel des Schauspiels von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais, das Wolfgang Amadeus Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte als Stoffgrundlage für ihre Oper wählten. Beaumarchais‘ bissiger Angriff auf feudale Willkürherrschaft wurde wegen der wachsenden Spannungen zwischen Adel und Bürgertum verboten, da Pontes gemäßigteres Libretto, dessen Handlung die Geschichte des „Barbiere di Siviglia“ fortspinnt, gab Kaiser Joseph II. jedoch zur Aufführung frei, obwohl es kaum weniger revolutionären Sprengstoff enthielt. Ihre Aktualität bezieht die Oper aus der Aufforderung, als Spiel mit dem Feuer ein Gegen- und Miteinander immer wieder neu zu wagen: Die „unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ als Fundament eines humanen Ringens um Liebe und Anerkennung.

 

LIBRETTO VON LORENZO DA PONTE

NACH DEM SCHAUSPIEL VON PIERRE AUGUSTIN CARON DE BEAUMARCHAIS

UA 1786

 

IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

 

Musikalische Leitung

Valtteri Rauhalamm

Inszenierung

Peter Hailer

Bühne

Etienne Pluss

Kostüme

Uta Meenen

Chor

Christian Jeub

Dramaturgie

Juliane Schunke

 

Conte d'Almaviva

Michael Dahmen

Contessa d'Almaviva

Petra Schmidt

Susanna

Alfia Kamalova

Figaro

Piotr Prochera

Cherubino

Anke Sieloff

Marcellina

Almuth Herbst

Basilio

E. Mark Murphy

Don Curzio

Sun-Myung Kim

Bartolo

Dong-Won Seo

Antonio

Nikolai Miassojedov

Barbarina

Dorin Rahardja

Tina Stegemann

 

Weitere Termine:

25., 30. November,

16., 25., 30. Dezember 2012,

24. Januar, 17 Februar,

1., 3., 8. März 2013

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑