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"Leben des Galilei" von Bertolt Brecht - Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Premiere am Freitag, den 13. Januar 2017 um 19.30 Uhr im Großen Haus. -----

„10. Januar 1610. Die Menschheit trägt in ihr Journal ein: Himmel abgeschafft.“ Galileo Galilei kann mithilfe des neu erfundenen Fernrohrs die Theorien des Kopernikus beweisen: Die Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt. Doch die wissenschaftliche Erkenntnis steht im Widerspruch zur kirchlichen Doktrin.

Galilei beugt sich dem Druck. Wider besseres Wissen schwört er in Rom seinen Entdeckungen ab. Isoliert verbringt er seine letzten Jahre unter Hausarrest. Doch der Zweifel – einmal in der Welt – lässt sich nicht mehr vertreiben. In Brechts „Leben des Galilei“ wird Galilei zum Inbegriff des modernen Menschen und seines Strebens nach Wahrheit. Doch ist Erkenntnis ein Selbstzweck? Und welche Verantwortung trägt die Wissenschaft? Brecht schuf seit 1938 mehrere Fassungen seines Lehrstücks über das Leben des Gelehrten, der die Naturwissenschaften revolutionierte. Unter dem Eindruck der Atombombe geriet sein Fortschrittsglaube ins Wanken und die – hochaktuelle – Frage nach den moralischen Grundlagen unseres Handelns rückte in den Mittelpunkt.

 

„Leben des Galilei“ ist eine Kooperation mit dem Staatstheater Saarbrücken, wo die Inszenierung in anderer Besetzung, aber ebenfalls mit dem neuen Ensemblemitglied Andreas Anke in der Titelrolle, im Jahr 2015 Premiere hatte.

 

Inszenierung: Martin Nimz,

Bühnenbild: Sebastian Hannak

Kostüme: Jutta Kreischer,

Video: Thorsten Hallscheidt

 

Mit: Andreas Anke, Jennifer Sabel, Anja Werner, Vincent Heppner, Robert Höller, Christoph Götz, Martin Neuhaus, Sebastian Reusse, Carmen Zehentmeier

 

Weitere Vorstellungen: am 15.1.2017 um 18 Uhr, 21.1. und 3.2. um 19.30 Uhr, 12.2. um 18 Uhr, 25.3., 6., 13., 19. und 21.4. um 19.30 Uhr, 14.5. um 18 Uhr, 21.6. um 19.30 Uhr und 25.6. um 15 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters

 

Kartentelefon: 0385 5300 – 123; kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de

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