Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
“LISSABONNER REQUIEM. EINE HALLUZINATION“ in Basel“LISSABONNER REQUIEM. EINE HALLUZINATION“ in Basel“LISSABONNER REQUIEM....

“LISSABONNER REQUIEM. EINE HALLUZINATION“ in Basel

Donnerstag, 8. Juni 2006, 21.00 Uhr, Foyer des Theaters Basel, Grosse Bühne:

Ueli Jäggi - Schauspieler, Regisseur und Gewinner des Hörbuchpreises 2004 - stellt am Donnerstag, den 8. Juni im Theater Basel sein neuestes Hörbuch vor: An-tonio Tabucchis Erzählung „Lissabonner Requiem. Eine Halluzination“.

In seiner Lesung, einer Zusammenarbeit mit Verlag www.sprechtheater.ch und Lausch hörBUCHhandlung, nimmt Ueli Jäggi sein Publikum mit auf eine akustische Reise zu den Originalschauplätzen der portugiesischen Hauptstadt.

 

"Zwölf Stunden lang treibt sich der Erzähler an einem glühendheissen Sommersonntag in Lissabon herum, und es widerfahren ihm die seltsamsten Dinge. Er besucht einen alten Freund und Rivalen auf dem Friedhof, trifft einen Losverkäufer, eine ehemalige Puffmut-ter, einen Mann, der Bilder kopiert, eine einstige Geliebte. Manche von ihnen leben, an-dere sind längst tot - so wie der geheimnisvolle Gast, den er nachts um zwölf zum Essen einlädt und der niemand anderes ist als der berühmte Dichter Fernando Pessoa.

Wie schon in seinen früheren Büchern gelingt es Tabucchi, das Halluzinatorische als et-was nahezu Vertrautes darzustellen, den fließenden Übergang zwischen Realität und Fik-tion zu schildern." Carl Hanser Verlag

Bei dem Hörstück handelt es sich um eine deutlich gekürzte akustische Verarbeitung der Tabucchi-Erzählung. Im Vordergrund stehen die Begegnungen mit den Menschen der Stadt, den Lebenden wie den Toten. Die Originaltöne, ein Teil der Musik sowie einzelne Passagen der Lesung wurden in Lissabon an den Originalschauplätzen aufgenommen.

Weitere Infos über www.sprechtheater.ch

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑