Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Ludwig van Beethovens »Fidelio« - STAATSOPER IM SCHILLER THEATER BerlinLudwig van Beethovens »Fidelio« - STAATSOPER IM SCHILLER THEATER BerlinLudwig van Beethovens...

Ludwig van Beethovens »Fidelio« - STAATSOPER IM SCHILLER THEATER Berlin

Premiere am Montag, den 3. Oktober 2016 um 18:00 Uhr. -----

Der Auftakt zur letzten Spielzeit im Schiller Theater vor der Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden im Herbst 2017. Für diese Neuproduktion haben sich Daniel Barenboim und Harry Kupfer, deren intensive künstlerische Zusammenarbeit 1992 mit »Parsifal« begann, erneut zusammengefunden. Es folgten bis 2001 neun weitere gemeinsame Wagner-Neuproduktionen. Den bisherigen Höhepunkt der gemeinsamen Kollaboration bildete die Aufführung des Wagner-Zyklus’ zu den FESTTAGEN 2002.

»Wer ein holdes Weib errungen, stimm’ in unsern Jubel ein!« — so singen, mit euphorischer Emphase, (fast) alle Protagonisten und der Chor am Schluss von Ludwig van Beethovens Oper »Fidelio«. Erhebende Momente gab es schon zuvor reichlich: Die dramatische Befreiung eines unschuldig inhaftierten Gefangenen, der nur knapp einem Mordanschlag entgeht, die bewegende Wiedersehensfreude mit seiner Angetrauten, die all ihre Courage aufgebracht hat, um sich unter dem Namen Fidelio in die unterirdischen Gewölbe des Staatsgefängnisses einzuschmuggeln, dort ihren Gatten zu retten und ihm schlussendlich, überwältigt von der Größe des Augenblicks, seine Ketten löst.

Es ist die Geschichte einer unerschütterlichen Liebe, die Beethoven in seinem einzigen, an musikalischen Schönheiten so reichen Bühnenwerk verhandelt.

 

In der Inszenierung von Harry Kupfer feiert es am Tag der Deutschen Einheit im Schiller TheaterPremiere. Das Dirigat liegt in den Händen von Daniel Barenboim.

 

Harry Kupfer und Daniel Barenboim erarbeiten nach 15 Jahren erstmals wieder eine gemeinsame Produktion für die Berliner Staatsoper. Harry Kupfer, der nun erstmals nach 15 Jahren wieder an der Berliner Staatsoper inszeniert und für den es die fünfte »Fidelio«-Regiearbeit ist, versteht das Werk dabei nicht als Befreiungsoper, sondern rückt die Figur der Leonore und das Thema der Menschenliebe ins Zentrum und legt das utopische Potential des Werkes offen.

 

Zum Ensemble zählen Camilla Nylund (Leonore), Andreas Schager (Florestan), Matti Salminen (Rocco), Falk Struckmann (Don Pizarro), Roman Trekel (Don Fernando), Evelin Novak (Marzelline), Florian Hoffmann (Jaquino), sowie der Staatsopernchor unter der Leitung von Martin Wright und die Staatskapelle Berlin. Als Bühnenbildner konnte Hans Schavernoch gewonnen werden, der bereits seit vielen Jahren an der Seite von Harry Kupfer arbeitet – vom »Ring« an der Berliner Staatsoper bis hin zum Musical »Mozart!« am Raimund Theater Wien. Die Kostüme stammen von Yan Tax, der seit den 1970er Jahren international als Kostümbildner für Film, Fernsehen und Bühne arbeitet und den im Opernbereich ebenfalls eine langjährige, enge künstlerische Partnerschaft mit Harry Kupfer verbindet.

 

FIDELIO

Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven

 

Musikalische Leitung

Daniel Barenboim

Inszenierung

Harry Kupfer

Regiemitarbeit

Derek Gimpel

Bühnenbild

Hans Schavernoch

Kostüme

Yan Tax

Licht

Olaf Freese

Chor

Martin Wright

Dramaturgie

Detlef Giese

 

Don Fernando

Roman Trekel

Don Pizarro

Falk Struckmann

Florestan

Andreas Schager

Leonore

Camilla Nylund

Rocco

Matti Salminen

Marzelline

Evelin Novak

Jaquino

Florian Hoffmann

 

Weitere Vorstellungen am 7., 9., 14., 16., 25. und 28. Oktober 2016

Staatsoper im Schiller Theater

 

Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt.

 

Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 15 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑