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MARIA MAGDALENA - Ein bürgerliches Trauerspiel in drei Akten von Friedrich Hebbel - Berliner Ensemble

Premiere: Mittwoch, 27. Februar, 19.30 Uhr, Pavillon. -----

Die Frau des Tischlermeisters Anton stirbt, als ihr Sohn Karl fälschlich des Diebstahls verdächtigt und ins Gefängnis geworfen wird. Der Sohn war der Familie durch das Mißtrauen des Vaters längst entfremdet, nun sagt sich sein Vater von dem „Dieb“ und „Muttermörder“ endgültig los.

Ihm bleibt jetzt nur noch Tochter Klara, die er auf seine halsstarrige Wohlanständigkeit einschwört. Klaras Verlobter Leonhard nutzt den Familien-Skandal, um die wenig lukrative Heirat abzusagen. Doch Klara ist bereits schwanger als ihr Vater mit Selbstmord droht. Die Heimkehr ihrer alten Jugendliebe lässt Klara wieder hoffen...

 

Mit seinem 1843 entstandenen Stück tritt Hebbel den Beweis an, daß „auch im eingeschränktesten Kreis eine zerschmetternde Tragik möglich ist“. Hebbel schildert eben diese erdrückend enge Atmosphäre, in der die Angst vor Schande und gesellschaftlichem Abstieg ihre Opfer fordert.

 

Nicole Felden, bisher Regieassistentin am BE, zeigt ihre erste Inszenierung an diesem Theater.

 

Mit: Claudia Burckhardt, Larissa Fuchs;

Roman Kaminski, Andy Klinger, Detlef Lutz, Stephan Schäfer, Marko Schmidt, Felix Tittel

 

Inszenierung: Nicole Felden

Bühne: Katrin Kersten

Kostüme: Julia Schweizer

Dramaturgie: Dietmar Böck

 

 

 

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