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MARIA MAGDALENA von Friedrich Hebbel in Berlin

Premiere am 7. September 2007, 19:30 Uhr, Maxim Gorki Theater.

 

Der Tischlermeister Anton muss eine Reihe von Schicksalsschlägen verwinden: seine Frau ist todkrank, sein Sohn Karl wird des Diebstahls bezichtigt. Alle Hoffnungen setzt er nun auf seine Tochter Klara.

Doch auch deren Zweck-Liaison mit Leonhard geht in die Brüche. Als Klara merkt, dass sie schwanger ist und ihre Jugendliebe auftaucht, gerät sie immer mehr zwischen die Fronten von sozialer Verantwortung, gesellschaftlichem Druck und der Sehnsucht, ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

 

Mit seinem Stück überführte Hebbel auf einzigartige Weise das Genre der Tragödie in die Konkretheit des bürgerlichen Lebens. Die großen Konflikte von Schicksal und Schuld finden sich in der kleinen Welt des Privaten mit

gesteigerter Wucht wieder – anhand des Mikrokosmos der Familie des Tischlers Anton erzählt Hebbel vom Überlebensdruck in Zeiten eines entfesselten Kapitalismus.

 

Mit Friedrich Hebbels „Maria Magdalena“ eröffnet das Maxim Gorki Theater die Spielzeit 2007/2008. Die junge Regisseurin Jorinde Dröse inszeniert diesen Klassiker aus der Zeit der Industrialisierung und gibt damit ihr Berlin-Debut.

 

Es spielen: Andreas Leupold (Meister Anton, ein Tischler), Ruth Reinecke (seine Frau), Anika Baumann (Klara,

seine Tochter), Jörg Kleemann (Karl, sein Sohn), Gunnar Teuber (Leonhard), Julian Mehne (ein Sekretär),

Wolfgang Hosfeld (ein Gerichtsdiener)

 

Regie: Jorinde Dröse, Bühne und Kostüme: Susanne Schuboth

 

Die nächsten Vorstellungen: 13. und 21. September

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