Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
MAẞ FÜR MAẞ von William Shakespeare - theater VIEL LÄRM UM NICHTS in der Pasinger Fabrik MünchenMAẞ FÜR MAẞ von William Shakespeare - theater VIEL LÄRM UM NICHTS in der...MAẞ FÜR MAẞ von William...

MAẞ FÜR MAẞ von William Shakespeare - theater VIEL LÄRM UM NICHTS in der Pasinger Fabrik München

Premiere 15. Januar 2021 | 20 Uhr

Ein Paar vollführt den Beischlaf vor der amtlichen Zulassung. Ein Herzog ernenntseinen Stellvertreter und macht sich aus dem Staub. Eine junge Frau will ihr Novi-ziat antreten. Es wimmelt von Nutten, Freiern und Fratres.Der Ort: Wien.

 

Copyright: theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Was weiter geschieht: Der sittenstrenge Stellvertreter mit Namen Angelo verurteiltden Beischläfer mit Namen Claudio zum Tode. Die junge Frau namens Isabella,Claudios Schwester, soll bei Angelo um Gnade bitten. Der Sittenstrenge verfälltder angehenden Nonne mit Haut und Haar und was sich sonst so regt. Sie solle mitihm schlafen, dann käme der Bruder frei.
Inzwischen ist ein Mönch aufgetaucht. Esist der Herzog, der inkognito nach dem Rechten zu schauen beabsichtigt...

Was noch geschieht: Zwei Damen tauschen die Rollen. Ein Gefängnisinsasse achtet peinlich  auf seinen Suffpegel. Ein Satiriker spaßt sich um Kopf und Kragen. Und am Ende werden (fast) alle zu Ehe lebenslänglich begnadigt.

Uraufgeführt am Tag nach Weihnachten 1604 in der Residenz James I, dem Nachfolger Elizabeths. Geschrieben hatte Shakespeare die »Problemkomödie«, während die Pest London in Atem hielt und die Theater geschlossen waren.
Tragdie? Komdie? Justizkrimi?
 
Uraufführung der Übersetzung und Fassung von Margrit Carls

mit Judith Bopp, Denis Fink, Armin Hägele, Olaf Rauschenbach, Andreas Sey-
ferth, Timo Alexander Wenzel

Regie Andreas Seyferth/Margrit Carls
Assistenz Irmela Jane Purvis
Bühne + Videos Peter Schultze
Kostüme Johannes Schrödl
Klangdesign Axel Nitz Licht-
design Jo Hübner
Technik Max Reitmayer/Marie Ayim

Vorstellungen bis 5. März 2022
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

-

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑