Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Münchner Kammerspiele: Festival „Warszawa – Munich“ - Inszenierungen der jüngeren polnischen Regiegeneration Münchner Kammerspiele: Festival „Warszawa – Munich“ - Inszenierungen der... Münchner Kammerspiele:...

Münchner Kammerspiele: Festival „Warszawa – Munich“ - Inszenierungen der jüngeren polnischen Regiegeneration

vom 14. – 17. Februar 2019

Im Fokus stehen künstlerische Arbeiten, die sich von den übermächtigen polnischen Theatertraditionen abwenden und ihre eigenen neuen Geschichten und Arbeitsweisen generieren.

 

Zu sehen sind vier formal sehr unterschiedliche Arbeiten, die alle eins gemeinsam haben: das Aufbrechen und Umdeuten traditioneller Genregrenzen und die Lust an der Auseinandersetzung mit der Kraft und Wirkung von Theater. Die gegenwärtigen politischen Krisenmomente schlagen sich auch im Theater nieder: Vertraute Erzählungen und Zuschreibungen werden unterbrochen und neue Theaterformen entstehen. Neben „Jedem das Seine. Ein Manifest“, inszeniert in der vergangenen Spielzeit von Marta Górnicka an dem Kammerspielen, sind folgende Arbeiten aus Polen zu Gast: „Fantasia“ von der Regisseurin Anna Karasińska (TR Warszawa), „Cezary goes to War“ von Cezary Tomaszewski (Komuna//Warszawa) und „The Polaks explain the future“ von Wojtek Ziemilski (Nowy Teatr).

In seinem Rahmen zeigt das Festival außerdem eine Festivalausgabe des Ensemble-Karaoke- Formats „Wuss“.

Begleitet wird das Festival von Diskussionen und Vorträgen, die sich mit dem Zerfall der Demokratie, dem erstarkenden rechten Populismus in ganz Europa und dem Feminismus als internationale Gegenbewegung auseinandersetzen. Expert*innen aus den Bereichen Philosophie, Soziologie, Kunst und Politikwissenschaft stellen sich den drängenden Fragen, die nicht nur die polnische Gesellschaft, sondern ganz Europa beschäftigen.

www.muenchner-kammerspiele.de

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑