Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Neue künstlerische Direktorin für das Schauspielhaus Zürich!Neue künstlerische Direktorin für das Schauspielhaus Zürich!Neue künstlerische...

Neue künstlerische Direktorin für das Schauspielhaus Zürich!

Die erfolgreiche 43jährige Regisseurin Barbara Frey wurde aus einer Reihe von hoch qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern zur künstlerischen Direktorin ab der Spielzeit 2009/2010 gewählt. Barbara Frey hat die Findungskommission durch ihre Vorstellungen zum künstlerischen Programm und zur Weiterentwicklung des aktuellen Erfolgs am Schauspielhaus gewinnen können.

Die Qualität ihrer künstlerischen Arbeit und ihre Fähigkeit mit Menschen umzugehen haben die Findungskommission und den Verwaltungsrat überzeugt. Mit Barbara Frey wird zum ersten Mal eine Frau und erst noch eine Schweizerin die künstlerische Entwicklung des Schauspielhauses prägen, die sich nach mehreren Jahren im Ausland wieder mit der Schweiz und mit Zürich auseinandersetzen will.

 

Barbara Frey wurde 1963 in Basel geboren. Sie studierte Germanistik und Philosophie an der Universität Zürich und war in dieser Zeit als Schlagzeugerin und Songschreiberin tätig. Ab 1988 arbeitete sie als Regieassistentin, Musikerin und Schauspielerin am Theater Basel. Von 1992 an inszenierte sie in Basel, am Nationaltheater Mannheim, am Theater Neumarkt Zürich und am Schauspielhaus Hamburg, arbeitete aber auch kontinuierlich mit freien Gruppen und entwickelte Theaterprojekte. Mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 wurde Frey für zwei Jahre Hausregisseurin an der Schaubühne Berlin. Seit 2002 inszeniert sie vorwiegend am Burgtheater Wien, am Theater Basel und am Bayerischen Staatsschauspiel München. Mit ihrer Inszenierung von Tschechows «Onkel Wanja» wurde sie zum Theatertreffen 2004 eingeladen. Seit der Saison 2005/06 ist Frey feste Regisseurin am Deutschen Theater Berlin. Hier inszenierte sie nach ihrer Neuinterpretation von Lessings «Minna von Barnhelm» Tschechows «Der Kirschgarten» sowie «Medea» von Euripides.

In Zürich inszenierte Barbara Frey in der vergangenen Spielzeit Henrik Ibsens «John Gabriel Borkman». Zurzeit wird von ihr Arthur Schnitzlers «Reigen» mit grossem Erfolg im Pfauen gezeigt.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑