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Nico Dostals Operette "Clivia", Komische Oper Berlin

Premiere 8.3.2014, 19:00. -----

Hollywood, südamerikanische Leidenschaft und ein Schuss Berliner Schrulligkeit sind die Zutaten dieser verrückten Posse, die ihr vergnügliches Spiel mit allerlei Klischees – von der Filmdiva à la Greta Garbo bis zum Revolutionär aus Leidenschaft à la Che Guevara – treibt.

In der für die Operette der 1920er und 30er Jahre typischen, erfrischend unbefangenen Weise spielt auch die Musik mit unterschiedlichen Stilen und Genres – vom Jazz über südamerikanische Rhythmen bis hin zum schmissigen Berliner Marschlied.

 

Ein wilder Mix aus einem ungleichen Liebespaar, einem zwielichtigen Filmproduzenten, einem verliebten rasenden Reporter, tanzenden revolutionären Amazonen und einem skurrilen Berliner Erfinder kennzeichnet die Handlung von Dostals Erstlingswerk.

 

Nach Kálmáns Die Bajadere, Kurt Weills Der Kuhhandel und Paul Abrahams Ball im Savoy in der vergangenen Spielzeit präsentiert Clivia eine weitere, nicht weniger faszinierende Facette der Berliner Operette. Große Chornummern, schmelzende Liebesduette, schwungvolle, von Jazzrhythmen beseelte Songs oder schmissig-humorvolle, von südamerikanischem Flair angehauchte Ensembles zeigen die ganze Bandbreite von Dostals musikalischem Können. Foxtrott, Stulle und Viva la revolución!

 

Die Geschwister Pfister sind zum ersten Mal auf der Bühne eines Berliner Opernhauses zu erleben, in Nico Dostals bekanntester, 1933 im Theater am Nollendorfplatz uraufgeführter Operette.

 

Libretto von Charles Amberg und Franz Maregg

Musikalisches Arrangement von Kai Tietje

 

Musikalische Leitung

Kai Tietje

Inszenierung

Stefan Huber

Choreographie

Danny Costello

Bühnenbild

Stephan Prattes

Kostüme

Heike Seidler

Dramaturgie

Ulrich Lenz

Chöre

David Cavelius

Licht

Diego Leetz

 

Besetzung

E. W. Potterton, Finanzmann aus Chicago

Stefan Kurt

Clivia Gray, Filmschauspielerin

Christoph Marti

Juan Damigo

Tobias Bonn

Jola, seine Cousine

Andreja Schneider

Lelio Down, Reporter der Chicagoer Times

Peter Renz

Gustav Kasulke

Christoph Späth

Caudillo / Valdivio

Max Gertsch

Diaz / Regisseur

Markus Merz

1. Herr / Regieassistent

Jan Proporowitz

2. Herr / Aufnahmeleiter

Volker Herden

3. Herr / Rodrigo

Sascha Borris

Erster Gaucho

Máté Gál

Zweiter Gaucho

Matthias Spenke

Dritter Gaucho

Bernhard Hansky

Dolores

Josefine Eberlein

Tänzer

Alessandra Bizzarri, Sarah Bowden, Laura Fernandez, Cora Roloff, Mariana Souza, Jane-Lynn Steinbrunn, Lada Wongpeng, Marion Zollinger Paul Gerritsen, Silvano Marraffa, Daniel Orellana, Daniel Therrien

 

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