Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Oper Leipzig: DIE PIRATEN VON PENZANCE von GILBERT & SULLIVANOper Leipzig: DIE PIRATEN VON PENZANCE von GILBERT & SULLIVANOper Leipzig: DIE...

Oper Leipzig: DIE PIRATEN VON PENZANCE von GILBERT & SULLIVAN

PREMIERE SAMSTAG, 08. OKTOBER 2016, 19 UHR IN DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE. -----

Mit blutrünstigen Piraten wie Blackbeard oder Calico Jack haben die „Piraten von Penzance“ herzlich wenig gemein. Denn statt zu plündern und zu morden, leben sie nach einem strengen Ehrenkodex: Schwächere greifen sie aus Prinzip nicht an und auch Waisenkinder sind für sie tabu. Das hat sich inzwischen auf allen Sieben Weltmeeren herumgesprochen – das Piratengeschäft ist in der Krise.

Uraufgeführt 1879, verhalfen „Die Piraten von Penzance“ dem englischen Autorenduo Gilbert und Sullivan zu einem ihrer größten Erfolge. Mit Witz und viel Esprit erschuf William Schwenck Gilbert in seinem Libretto eine bissige Parodie auf das strenge Pflichtgefühl des viktorianischen Englands. Wenn dann noch in Sullivans spritziger Vertonung Seemannslieder auf Verdi-Koloraturen und Schubertsche Innigkeit auf Offenbachsche Ausgelassenheit treffen, erreicht die Situationskomik à la Monty Python ihren Höhepunkt.

 

Inszeniert wird die Piratengeschichte à la Monty Python in der Oper Leipzig von Chefregisseur Cusch Jung, der mit »Jekyll und Hyde«, »Der Graf von Monte Christo« und zuletzt mit »Dracula« erfolgreich die Wildhorn-Trilogie an der Musikalischen Komödie in Szene gesetzt hat.

 

Musikalische Komödie in zwei Akten | Musik von Arthur Sullivan | Text von William Schwenck Gilbert | Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting

 

MUSIKALISCHE LEITUNG TOBIAS ENGELI

INSZENIERUNG CUSCH JUNG

CHOREOGRAFIE MIRKO MAHR / CUSCH JUNG

BÜHNE / KOSTÜME BEATE ZOFF

CHOREINSTUDIERUNG MATHIAS DRECHSLER

DRAMATURGIE ELISABETH KÜHNE

 

GENERALMAJOR STANLEY PATRICK ROHBECK

PIRATENKÖNIG CUSCH JUNG / KOSTADIN ARGUIROV

SAMUEL HINRICH HORN

FREDERIC JEFFERY KRUEGER / RADOSLAW RYDLEWSKI

SERGEANT DER POLIZEI MILKO MILEV / MICHAEL RASCHLE

MABEL MIRJAM NEURURER

EDITH NORA LENTNER

KATE MANON BLANC-DELSALLE (als Gast)

RUTH ANNE-KATHRIN FISCHER / ANGELA MEHLING

 

CHOR, BALLETT & ORCHESTER DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE

 

WEITERE AUFFÜHRUNGEN

09., 11., 15., 16. OKTOBER  / 05., 06., 26., 27. NOVEMBER  / 25. DEZEMBER  / 18. & 19. FEBRUAR 2017 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑