Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG: GENANNT GOSPODIN VON PHILIPP LÖHLE, Theater Drachengasse, WienÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG: GENANNT GOSPODIN VON PHILIPP LÖHLE, Theater...ÖSTERREICHISCHE...

ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG: GENANNT GOSPODIN VON PHILIPP LÖHLE, Theater Drachengasse, Wien

18.5.-27.6.2009, DI-SA UM 20 UHR

 

Ich mache da nicht mit. Ihr bringt mich nicht dazu, euch dankbar sein zu müssen. Ihr infiziert mich nicht. Weil ich stehe für mich selber. Ich bin ich. Ich bin alleine, lebe vom Tauschhandel und: Ich habe ein Dogma!

Greenpeace nimmt ihm sein Lama weg. Seine Freunde leihen sich Kühlschrank, Fernseher und Verstärker. Und seine Freundin Anette zieht samt Bett, Mikrowelle und Telefon aus. Er schläft im Heu seines Lamas und tauscht Bücher gegen Brot. Was Gospodin bleibt, ist sein Dogma, dass Geld zum Leben nicht nötig sein darf.

 

Als Gospodin aber unvermutet zu Geld kommt, erlebt er das kapitalistische System in so mancher neuen Facette. Anette gibt sich der erotischen Macht des Geldes hin und seine Freunde hören auf, ihn zu kritisieren. Denn ist er nicht jetzt genau dort, wo sie ihn haben wollten?

 

REGIE: KATRIN SCHURICH

AUSSTATTUNG: STEFANIE STUHLDREIER

ES SPIELEN: CHRISTIAN DOLEZAL, BARBARA GASSNER, CHRISTIAN STRASSER

 

EIGENPRODUKTION THEATER DRACHENGASSE

 

keine Vorstellung am 29.5.2009

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑