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PELLÉAS ET MÉLISANDE von Claude Debussy - Wiener Staatsoper

Premiere 18. JUNI 2017, 19.00 Uhr. -----

Mit der Premiere von Pelléas et Mélisande kehrt Claude Debussys 1902 an der Pariser Opéra Comique uraufgeführte einzige vollendete Oper nach 26 Jahren zurück an die Wiener Staatsoper.

 

Das Werk wurde 1911 im Haus am Ring erstmals aufgeführt, in den Jahren 1946, 1962 (Musikalische Leitung und Inszenierung: Herbert von Karajan) und 1988 (Dirigent: Claudio Abbado) kam es zu Neuproduktionen. Die auf Maurice Maeterlincks symbolistischem Theaterstück Pelléas et Mélisande

basierende Oper in fünf Akten und 13 Bildern wurde im Haus am Ring zuletzt 1991 gezeigt und stand bisher insgesamt 47 Mal auf dem Staatsopernspielplan.

 

Diese Neuproduktion ist die letzte Premiere der laufenden Spielzeit der Wiener Staatsoper.

 

Am Dirigentenpult steht der französische Dirigent Alain Altinoglu, Musikdirektor des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Im Haus am Ring leitete er bisher Vorstellungen von Don Carlo, Don Giovanni, Falstaff, Faust, Roméo et Juliette, Salome und Simon Boccanegra, Le nozze di Figaro beim Oman-Gastspiel der Wiener Staatsoper 2013 sowie die Premiere von Macbeth (2015). Für ihn ist Pelléas et Mélisande „eine echte Herzensangelegenheit“, ist diese Oper doch ein Werk, das ihn seit seiner Studienzeit begleitet und das er 2016 in Zürich erstmals dirigierte. „Es liegt eine Reinheit in der Oper, die einen, wenn man sich mit ihr beschäftigt, außerhalb dieser Welt befördert. Man schwebt,

fliegt plötzlich. […] Pelléas et Mélisande erzählt den Weg von der Dunkelheit zum Licht“, so Alain Altinoglu im Gespräch mit Dramaturg Oliver Láng für das Staatsopern-Monatsmagazin „Prolog“.

 

Marco Arturo Marelli – der Schweizer Regisseur, Bühnenbildner und Lichtdesigner, der 2010 zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt wurde, zeichnet auch bei dieser Neuproduktion für die Inszenierung, Bühne und Licht verantwortlich - : „Die Gattung Oper ist wie ein gewaltiger Baum: Ein großer, dicht belaubter Ast mit viel Obst entspricht zum Beispiel dem Belcanto, ein anderer den Werken Wagners, wieder ein anderer dem Barock, ein weiterer den Stücken Verdis oder Puccinis oder dem Verismo oder der Klassik oder Massenet, und so weiter … Nur an einer Seite wächst ein solitärer Zweig mit einer einzigen Frucht, allerdings einer wunderbaren, großen und goldenen Frucht – und dieser Zweig ist Debussy, und diese Frucht ist Pelléas et Mélisande.“

 

Die Neuproduktion entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in die düster-bedrückende Welt um Allemonde, in der das Wasser als Ort des Unerklärbaren, Dunklen eine zentrale Rolle spielt. Pelléas et Mélisande ist Marco Arturo Marellis zwölfte Regiearbeit für das Haus am Ring, wo er bisher Capriccio, Cardillac, Die Jakobsleiter, Die Zauberflöte, Falstaff, Gianni Schicchi, La fanciulla del West, La sonnambula, Medea sowie zuletzt Turandot inszenierte.

 

DRAME-LYRIQUE IN FÜNF AKTEN UND 13 BILDERN

TEXT: MAURICE MAETERLINCK

 

Dirigent: Alain Altinoglu

Regie, Bühne und Licht: Marco Arturo Marelli

Kostüme: Dagmar Niefind

Bühnenbildassistenz: Silke Bauer | Kostümassistenz: Anna-Sophie Lienbacher

Chorleitung: Martin Schebesta

 

Arkel Franz-Josef Selig

Geneviève Bernarda Fink°

Pelléas Adrian Eröd

Golaud Simon Keenlyside

Mélisande Olga Bezsmertna

Der kleine Yniold Maria Nazarova

Arzt Marcus Pelz

Orchester der Wiener Staatsoper

Chor der Wiener Staatsoper

 

° Debüt an der Wiener Staatsoper

Alle Solistinnen und Solisten geben ihr Rollendebüt an der Wiener Staatsoper.

 

Reprisen: 20., 24., 27., 30. (WIENER STAATSOPER live at home) Juni 2017

Die Premiere am 18. Juni 2017 wird live in Radio Ö1 ausgestrahlt.

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