Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Pension Schöller", Komödie von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs, Theater Augsburg"Pension Schöller", Komödie von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs, Theater..."Pension Schöller",...

"Pension Schöller", Komödie von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs, Theater Augsburg

Premiere Donnerstag 06.07.2017 19:30 Uhr brechtbühne. -----

Um sich einen langersehnten Wunsch zu erfüllen, fährt der schrullige Rentner Klapproth nach Berlin, denn dort spielt bekanntlich die Musik und tobt das Leben. Klapproth möchte einem Gesellschaftsabend in einer Nervenheilanstalt beiwohnen und Verrückte hautnah erleben.

Erfüllen soll ihm diesen außergewöhnlichen Wunsch sein Neffe Alfred, der sich von seinem Onkel finanzielle Unterstützung erhofft. Kurzerhand manövriert Alfred den Onkel in die Pension Schöller, in der Hoffnung, dass die extrovertierten Gäste des Hauses für den Schwindel verrückt genug erscheinen.

 

Und das tun sie! Onkel Klapproth amüsiert sich prächtig über die vermeintlich Unzurechnungsfähigen: den Weltreisenden, der schon alles erlebt hat, den Major a. D., mit dem jede Unterhaltung eine Schlacht bedeutet, den Opern-schmetternden Direktor und die Schriftstellerin, die mit ihrer Fragerei alle in den Wahnsinn treibt. Und nicht zu vergessen wäre da auch noch Kellner Eugen, den es trotz ausgeprägten Sprachfehlers auf die großen Bühnen der Welt drängt. Im wilden Durcheinander um Sein und Schein, um normale Verrückte und verrückte Normale weiß am Ende keiner mehr, was gespielt wird und wer denkt, er sei nicht verrückt, hat eine gute Chance es hier zu werden.

 

1890 uraufgeführt, ist Pension Schöller heute nicht mehr aus den Spielplänen wegzudenken. Schauspieldirektorin Maria Viktoria Linke und ein Teil des Augsburger Schauspielensembles verabschieden sich mit der rasanten Komödie vom Theater Augsburg.

 

Inszenierung: Maria Viktoria Linke

Bühne und Kostüme: Wolfgang Menardi

Musik: Johannes Mittl

Choreografische Mitarbeit: Armin Frauenschuh

Dramaturgie: Stefanie Witzlsperger

 

Philipp Klapproth: Jörg Zirnstein

Ulrike Sprosser/ Friederike Pfeiffer: Ute Fiedler

Ida Sprosser: Richard Wagner

Franziska Sprosser: Serge Mateso

Alfred Klapproth: Alexander Darkow

Gröber, Major a. D.: David Dumas

Prof. Bernhardy: Gregor Trakis

Josephine Krüger, Schriftstellerin: Jessica Higgins

Herr Schöller: Mathias Schulz

Albert Pfeiffer-Schöller: Anton Koelbl

Eugen/ Kellner: Valerie Oberhof

Ernst Kissling, Freund von Alfred: Johannes Mittl

 

Termine

Do 06.07.17Fr 07.07.17Sa 08.07.17Do 13.07.17Fr 14.07.17Sa 15.07.17

Am 11. Juli um 19.30 Uhr gibt es eine eine Zusatzvorstellung

 

Alle Vorstellungen in einer Arenabestuhlung, welche die besondere Spielstättensituation der brechtbühne ausnutzen wird. Es gilt freie Platzwahl.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑