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"Phädra" von Jean Racine - Deutsches Theater Berlin

Premiere am 12. Mai 2017, 19.30. -----

"Ich suche Mich selbst, und finde mich nicht mehr." In Theseus Palast – der König ist seit längerem verschollen – toben verbotene Leidenschaften: Seine Frau Phädra liebt verzweifelt ihren Stiefsohn Hippolyt. Dieser liebt wiederum die feindliche Gefangene Aricia.

Als Theseus Tod gemeldet wird, brechen die verborgenen Geheimnisse ans Tageslicht, gestehen die Liebenden ihre Leidenschaft, werden Schuld und Scham zu irrationaler Hoffnung auf die Erfüllung verzweifelter Sehnsüchte. Doch der König lebt und kehrt schon bald zurück…

 

Phädra ist bei Racine ein Mensch ohne die Gnade Gottes. Ihr Begehren und das Gefühl von Schuld, das dieses Begehren heraufbeschwört, quälen sie bis aufs Blut. Eros und Vernunft liefern sich einen vergeblichen Kampf – am Ende siegt der Tod. Racine schrieb Phädra 1677 nach einer langen Zeit des Schweigens als Meisterwerk der klassischen Sprache, als kategorischen Text über den Menschen als nach Wahrheit Suchenden, als Geschöpf voller Irrtum, als in seinen Leidenschaften Verlorenen.

 

Übertragen von Friedrich Schiller

 

Regie Stephan Kimmig

Bühne Katja Haß

Kostüme Johanna Pfau

Musik Pollyester

Licht Robert Grauel

Dramaturgie Sonja Anders

 

Corinna Harfouch

Phädra, Tochter des Minos und der Phasiphae

Bernd Stempel

Theseus, König von Athen, ihr Gemahl

Alexander Khuon

Hippolyt, Sohn des Theseus und der Antiope

Linn Reusse

Aricia, aus dem Geschlechte der Pallantiden

Kathleen Morgeneyer

Oenone, Vertraute der Phädra

Jeremy Mockridge

Theramen, Vertrauter des Hippolyt

Mascha Schneider

Panope, Vertraute der Aricia

 

mit englischen Übertiteln

18. Mai 2017 20.00

19.30 Einführung - Saal

mit englischen Übertiteln

23. Mai 2017 20.00

mit englischen Übertiteln

25. Mai 2017 19.00

mit englischen Übertiteln

6. Juni 2017 19.30

19.00 Einführung - Saal

mit englischen Übertiteln

10. Juni 2017 19.30

mit englischen Übertiteln

27. Juni 2017 20.00

 

 

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