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"Romeo & Julia" von William Shakespeare - Theater Basel

Premiere: Do 12. Februar 2015, 20.00 Uhr, Schauspielhaus. -----

Man fragt sich: Wozu? Wozu kämpfen, wozu lieben? Morgens aufstehen, Zähne putzen, sich sauber machen für den Tag, der sowieso schon sauber ist in seiner blutleeren Routine. Natürlich: Kämpfen macht immer Spass, und wenn sich die verfeindeten Familien Montague und Capulet auf den Strassen Veronas begegnen, dann fliegen die Fetzen.

Aber dieses Spektakel der Gewalt ist nur der blutbunte Anstrich, den Shakespeares Figuren ihrem aschfahlen Dasein geben. Untote allesamt, aus der Zeit gerissen und ins Grab eines ewigen Einerleis versenkt. Wozu noch lieben? Partygerammel? Mechanischer Sex im Ehebett? Romeo und Julia, diese Anarchisten der Liebe, wollen es anders. Lebendig sein. Sterblich verliebt. Nur wer lebt, kann sterben, nur wer sein Leben auf Spiel setzt, zum Beispiel um der Liebe willen, darf auf einen richtigen Tod hoffen.

 

Deutsch von Frank-Patrick Steckel

Regie: Barbara-David Brüesch

Bühne: Stéphane Laimé

Kostüme: Heidi Walter

Musik: Christian Müller, Chrischi Weber

Kampfchoreographie: Klaus Figge

Dramaturgie: Anita Augustin

 

Mit: Simon Bauer, David Berger, Philippe Graff, Dirk Glodde, Julian Hackenberg, Claudia Jahn, Katka

Kurze, Vincent Leittersdorf, Judith Strössenreuter

 

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