Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
»Sacre« von Sasha Waltz und Daniel Barenboim, Deutschlandpremiere und Uraufführung, Staatsoper im Schiller Theater Berlin: »Sacre« von Sasha Waltz und Daniel Barenboim, Deutschlandpremiere und...»Sacre« von Sasha Waltz...

»Sacre« von Sasha Waltz und Daniel Barenboim, Deutschlandpremiere und Uraufführung, Staatsoper im Schiller Theater Berlin:

26. Oktober und 2. November 2013, 19:30 Uhr. -----

Der dreiteilige Abend »Sacre« ist die erste Zusammenarbeit von Sasha Waltz und Daniel Barenboim. Begleitet von der Staatskapelle Berlin werden Choreographien zu Werken von Igor Strawinsky, Claude Debussy und Hector Berlioz gezeigt.

Strawinskys Le Sacre du Printemps, neu choreographiert anläßlich des hundert­jährigen Jubiläums der Pariser Uraufführung 1913, feiert seine Deutschland­premiere in der Besetzung Sasha Waltz & Guests. Die Choreographie zu Claude Débussys Prelude à l’après-midi d’un faune ist eine Uraufführung, die für dieses Berliner Programm entsteht. Berlioz’ Roméo et Juliette in der Choreographie von Sasha Waltz wurde 2007 an der Pariser Oper urauf­ge­führt. Einen Ausschnitt, die Scène d’Amour, tanzen die zwei Etoiles der Mailänder Scala, Emanuela Montanari und Antonino Sutera.

 

Für Sasha Waltz bündeln sich in Strawinskys Jahrhundertkomposition Le Sacre du Printemps Themen­­stränge, die sie seit Beginn ihrer choreographischen Arbeit beschäftigen: Bereits in Na Zemlje (1999) sind Elemente ihrer Recherche zu Ritual, Opferthematik, Individuum und Gruppe erkennbar. Mit Medea (2007), Jagden und Formen (Zustand 2008) und Continu (2010) vertiefte sie diese Aus­einandersetzung.

 

An der Berliner Staatsoper sind bereits die choreographischen Opern Dido & Aeneas, Medea und Matsukaze von Sasha Waltz mehrmals gezeigt worden. In dieser Spielzeit wird Sasha Waltz an der Staatsoper im Rahmen der FESTTAGE Wagners Tannhäuser inszenieren, Premiere ist am 12. April 2014. »Sacre« wird in der Spielzeit 2014/2015 wieder aufgenommen.

 

»SACRE«

 

Scène d'Amour | Hector Berlioz

 

L'Après-midi d'un Faune | Claude Débussy

 

Le Sacre du Printemps | Igor Strawinsky

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑