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Schauspiel Frankfurt: "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

Premiere 14. Februar 2014, 19.30. -----

 

'Ich will meine Ruhe und meinen Frieden haben, nichts weiter!' Eines Abends steht ein Unbekannter in der Tür. Gottlieb Biedermann, erfolgreicher Unternehmer und medial mit allem ausgestattet, ist alarmiert: Brandstifter, nichts als Brandstifter!

Aber er ist sich des guten Stils bewusst, bestens informiert und aufgeklärt – und, klar, er kommt nicht umhin, diesem Unbekannten eine Bleibe anzubieten. Biedermann gehört das Haus, dem Mann die Erzählung über das erfahrene Unrecht – und am anderen Morgen, siehe da, steht das Haus noch immer! »Feuergefährlich ist viel, aber nicht alles, was feuert, ist Schicksal, unabwendbares!«, hört Biedermann allerorten die Warnungen. Aber er würde doch nie der Gewalt Tür und Tor öffnen! Hat man nicht aus den vergangenen Menschheitskatastrophen Lehren gezogen? Robert Schuster inszeniert Max Frischs »Lehrstück ohne Lehre« als Sinnbild unserer Zeit.

 

Robert Schuster leitete von 1999 bis 2002 gemeinsam mit Tom Kühnel und Bernd Stegemann das TAT im Bockenheimer Depot. Als freier Regisseur inszenierte er u. a. in Berlin, Basel, Leipzig, Bremen, Düsseldorf und Freiburg. 2004 wurde er als Professor für Regie an die Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin berufen. Am Schauspiel Frankfurt brachte er zuletzt »Hanglage Meerblick« von David Mamet auf die Bühne der Kammerspiele.

 

Regie Robert Schuster

Bühne Jens Kilian

Kostüme Eva-Maria Van Acker

Musik Jörg Gollasch

Video fettFilm

Dramaturgie Hannah Schwegler

 

Mit

Peter Schröder (Herr Biedermann), Heidi Ecks (Babette, seine Frau), Wiebke Mollenhauer (Anna, ein Dienstmädchen), Martin Rentzsch (Schmitz, ein Ringer), Till Weinheimer (Eisenring, ein Kellner), Matthias Breitenbach (Chorführer), Esther Dierkes (Chor), Daniel Rothaug (Chor) u.a.

 

Am 14. / 15. / 22. Februar

 

 

 

 

 

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