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schauspielhannover, Theater mobil: Familiengeschichten

Premiere 30. Januar 2009, 19.30 im Ballhof zwei | Für alle ab 14

Ein Theaterprojekt mit Jugendlichen nicht-deutscher und deutscher Herkunft

 

»Eine typische Familie besteht aus einer Mutter, einem Vater und zwei bis drei Kindern. Doch dies sieht in der Wirklichkeit ganz anders aus.« (Schülerzitat)

Wie aber sieht es wirklich aus? Darf man überhaupt darüber sprechen? Über die eigene Familie zu reden, ihre Situation, ihre Probleme und Konflikte in der Öffentlichkeit darzustellen ist ein Tabu. Dennoch ist die Theaterliteratur voller Familiengeschichten und das Bedürfnis, den Einfluss der Familie auf die eigene Identität zu verstehen, groß.

 

Regisseur Nurkan Erpulat hat sich nach dem erfolgreichen Theater-mobil-Projekt »Heimat im Kopf«, das zum Berliner Theatertreffen der Jugend eingela-den war, ein weiteres Mal in die Schulen und Jugendzentren in Hannover und Region aufgemacht. Dort hat er sich gemeinsam mit jungen Leuten unterschiedlichster Nationalität auf die Suche begeben nach ihren Familiengeschichten, nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden.

 

Auf der Basis dieser Erfahrungsberichte und über Improvisationen zu Mythen der Antike haben sechzehn Jugendliche ein Stück erarbeitet, das jetzt im Ballhof zwei zur Premiere kommt. Darin geben sie Auskunft über ihr Lebensgefühl und die Frage nach der von ihnen erwarteten und der von ihnen gelebten Identität.

 

Mit 16 Jugendlichen nicht-deutscher und deutscher Herkunft

Regie Nurkan Erpulat ·

Ausstattung Karin Hutter

Konzept Nurkan Erpulat, Barbara Kantel

 

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Jugend und Familie der Stadt

Hannover. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Niedersachsen

 

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