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Semperoper Dresden: Stijn Celis’ Neuadaption von "Cinderella"

Premiere 9. April 2011 um 18 Uhr.------

 

Ob Charles Perraults »Cendrillon«, Ludwig Bechsteins »Aschenbrödel« oder auch »Aschenputtel«, niedergeschrieben von den Gebrüdern Grimm, stets handelt es sich um eine im europäischen Kulturraum weit verbreitete, ähnlich geformte Märchenfigur, die als »Cinderella« längst ihren festen Platz im Ballettrepertoire erobert hat.

 

 

Mit der »Cinderella«-Uraufführung am Moskauer Bolschoi‑Theater im Jahre 1945 wurde deutlich, dass Sergej Prokofjew mit seiner bis heute nichts an Farbigkeit eingebüßt habenden Komposition genau den musikalischen Ton getroffen hatte, der dem fantastischen Inhalt entspricht.

 

Mit Respekt, aber gebührendem Abstand zum Märchen, erzählt Stijn Celis in seiner inhaltlich wie choreografisch modernen Version die Geschichte eines Mädchens von heute, dessen eingeengtes, zum Teil von Unterdrückung geprägtes Leben in einer disfunktionalen Familie zwischen Realität und Traumphasen wechselt. In der Phase des Heranwachsens lernt Cinderella zwischen »Gut und Böse«, »unwahren und wahren« Gefühlen zu unterscheiden. Geleitet von den Erinnerungen an die verstorbene Mutter begibt sie sich auf die Entdeckungsreise in die Welt der Liebe und trifft schließlich auf »ihren« Prinzen. Mit seiner Version gewährt der Choreograf einfühlsam Einblicke in einen der aufregendsten Lebensabschnitte eines Menschen, das Erwachsenwerden, und zeichnet damit einen Weg der inneren Entfaltung und der Selbst-Erkenntnis.

 

»Cinderella« ist die dritte Neuproduktion der Sparte Semperoper Junge Szene in der neuen Spielstätte Semper 2.

 

Choreografie: Stijn Celis

Musik: Sergej Prokofjew

Bühne: Stijn Celis

Kostüme: Catherine Voeffray

Licht: Christoph Schmädicke

 

Choreografie: Stijn Celis

Musik: Sergej Prokofjew

Bühne: Stijn Celis

Kostüme: Catherine Voeffray

Licht: Christoph Schmädicke

Besetzung am 09.04.2011

 

Cinderella: Anna Merkulova

Der Prinz: Guy Albouy

Die gute Fee: Ana Presta

Der Vater: Oleg Klymyuk

Der Stiefmutter: George Hill

Die hässlichen Stiefschwestern: Claudio Cangialosi, Jón Vallejo

 

Semperoper Ballett

Die Musik wird vom Tonträger eingespielt.

 

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