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Staatstheater Mainz: TIEFLAND von Eugen d’Albert

Premiere am 26. März, 19.30 Uhr, Großes Haus.

 

Sebastiano, Großgrundbesitzer in Konkursgefahr, will eine reiche Frau heiraten, um sich finanziell zu sanieren. Dafür muss er sich von der Beziehung zu Marta reinigen – einer Frau, die er finanziell unterstützt, aber auch sexuell benutzt.

 

 

Der naive Hirte Pedro soll sie nun heiraten. Gleichzeitig hofft Sebastiano, die Beziehung zu Marta unter dem Deckmantel geregelter Verhältnisse fortführen zu können. Pedro durchschaut jedoch die verlogene Konstruktion, betrachtet Marta als seine rechtmäßige Frau und verteidigt seine Ehe mit Gewalt. Er tötet Sebastiano – so, singt er, wie er einst einen Wolf getötet habe, der seine Schafe bedrohte.

 

„Tiefland“, 1903 uraufgeführt, folgt einem um 1900 und weit darüber hinaus folgenreichen Kontrastmodell: eine dekadente Zivilisation auf der einen Seite, eine unbefleckte Natur auf der anderen Seite. In dieser Wildnis wachsen – ganz in der Nachfolge von Richard Wagners Siegfried – freie, nur der Natur verpflichtete Menschen auf, die einer müden, morbiden Zivilisation zu neuem Leben oder zum Untergang verhelfen können.

 

Musikalische Leitung Catherine Rückwardt

Inszenierung Katharina Wagner

Bühne Monika Gora

Kostüme Thomas Kaiser

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