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„Stadt aus Glas“ von Paul Auster im Theater Ingolstadt

Premiere 23. Februar, um 20 Uhr im Kleinen Haus.

 

Der Krimiautor Daniel Quinn, der unter dem Pseudonym William Wilson den Privatdetektiv Max Work erfunden hat, wird am Telefon mit einem Detektiv namens Paul Auster verwechselt und lässt sich darauf ein, den geistesgestörten Sprachforscher Peter Stillman senior zu beschatten.

 

Der nämlich hat seinen Sohn, Peter Stillman junior, jahrelang wie Kaspar Hauser unter Verschluss gehalten und steht nun im Verdacht, ihn umbringen zu wollen. Auf seinen Observierungsgängen beginnt Quinn, in der Topografie New Yorks zu lesen wie in einem Buch, kommt hinter die wahnwitzige Hypothese des Professors, in der Humpty Dumpty aus Lewis Carrolls „Alice“ hinter den Spiegeln eine Rolle spielt, und begegnet dem Schriftsteller Auster, der ihm eine faszinierende Theorie zu Don Quijote unterbreitet. Dann entgleitet ihm der Fall auf mysteriöse Weise, bis er selbst aus allen Zusammenhängen seines bisherigen Lebens herausfällt.

 

Karoline Kunz vom Regieteam „Kleines Haus“ inszeniert den Krimi, der als Austers gelungenste Arbeit überhaupt angesehen wird.

 

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