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Stellungnahme der Deutschen Opernkonferenz in Wien

zur Berliner Opernsituation:

Die deutschsprachige Opernkonferenz, die am 16., 17. und 18. November 2006 in der Wiener Staatsoper stattfand, erteilt dem Plan des zurückgetretenen Generaldirektors der Berliner Opernstiftung Michael Schindhelm, in der Deutschen Oper Berlin statt Ensemble und Repertoire eine so genannte Semistagione-Bespielung einzuführen, eine klare Absage, aus künstlerischen wie wirtschaftlichen Gründen.

 

 

Für die Deutsche Oper Berlin würde dieser Semistagione-Betrieb bedeuten, nur gelegentlich (90 Vorstellungen in einer Spielzeit) mit überwiegend eingekauften Fremdproduktionen bespielt zu werden. Damit würde die Deutsche Oper ihr eigenständiges künstlerisches Profil als eines der größten europäischen Opernhäuser vollständig aufgeben. Dies gilt umso mehr, als das komplette eigene Ensemble aufgelöst würde. Der einzelne Opernabend würde dabei etwa doppelt so teuer, während sich gleichzeitig die Jahreseinnahmen nahezu halbierten.

 

 

Die deutschsprachige Opernkonferenz spricht sich unverändert für die Beibehaltung von Ensemble und Repertoire aus. Ensemble und Repertoire sind das tragende Fundament der Opernhäuser in Mitteleuropa und garantieren deren künstlerischen und wirtschaftlichen Erfolg. Die Mitglieder der Konferenz bieten dem Land Berlin ihre Beratung an. Der Konferenz gehören neben den großen deutschen Opernhäusern auch die Häuser in Wien, Zürich, London und Paris an.

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