Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Stück Labor Basel — Werkstatttage Schweizer DramatikStück Labor Basel — Werkstatttage Schweizer DramatikStück Labor Basel —...

Stück Labor Basel — Werkstatttage Schweizer Dramatik

2. bis 6. Juni 2009 erneut im Theater Basel

 

Die Palette der Themen reicht von den Machenschaften internationaler Konzerne in einem afrikanischen Entwicklungsland, den Versuchen eines Managers, eine Familie zu gründen, bis zu den Träumen und Ängsten einer Gruppe junger Skater, die an der Wende ihres jungen Lebens stehen.

 

Programm

 

Der Reisläufer

Stück von Daniel Goetsch

Ingenieur Lockow erhält die Chance seines Lebens. Im Auftrag einer international tätigen Securityfirma soll er für einen Ölkonzern ein hypermodernes Überwachungssystem in einem politisch instabilen afrikanischen Staat installieren. Er wird in ein perfides Spiel um Profit, Macht und Politik hineingezogen.

5. Juni 2009, 20.15 Uhr — Kleine Bühne

 

Geschwister

Stück von Lorenz Langenegger

Tom, ehemals erfolgreicher Investmentbanker, versucht, sich einen lang gehegten Lebenstraum zu verwirklichen. Er will mit der Frau, die er vor 30 Jahren verlassen hat, ein neues Leben aufbauen. Allerdings weiss die Auserwählte Gabriela, die eine eigene Familie zusammenhält, noch nichts von ihrem Glück. Und schlimmer noch – Tom muss sie davon überzeugen, dass er nicht ihr Bruder ist.

6. Juni 2009, 19.00 Uhr — Kleine Bühne

 

Wir waren hier

Stück von Eva Rottmann

Tim und Tom, Decker und Melek bilden beim Skaten im Park ein unzertrennliches Quartett. Erste Liebe und Eifersucht, Neid und die unaufhaltsam näher rückende Frage, was sie aus ihrem Leben machen wollen, stellen die scheinbar unverbrüchliche Freundschaft auf eine harte Probe. Ein dunkles Geheimnis löst eine Kette von tragischen Ereignissen aus, die für alle einschneidende Konsequenzen haben.

6. Juni 2009, 21.00 Uhr — Schauspielhaus

anschliessend Party im Klosterberg 6

 

Stückparcours

Als Höhepunkt des Rahmenprogramms findet am wiederum der Stückparcours statt. Andreas Kläui und Veronika Sellier wählen aus den in den vergangenen drei Jahren uraufgeführten Dramen Schweizer Autoren ihre vierzehn persönlichen Favoriten aus, die in szenischen Lesungen und Installationen in allen Räumen des Schauspielhauses präsentiert werden. Die Hälfte der ausgewählten Stücke stammt aus der Feder französischsprachiger Autoren aus der Westschweiz. Daneben stehen auch Begleitveranstaltungen zu den neuen Stücken auf dem Programm, so eine Video-Text-Performances zum Thema Skaten anlässlich der Werkstattaufführung von «Wir waren hier» am 2. Juni 2009 (K6), eine Lesung aus den neuen Romanen von Daniel Goetsch und Lorenz Langenegger am 3. Juni 2009 (Literaturhaus) sowie eine Informationsveranstaltung zu Afrika anlässlich von Daniel Goetschs Stück am 4. Juni 2009 (K6).

 

Il tempo del Postino

Die erste Künstler-Oper der Welt?

Kuratoren: Hans Ulrich Obrist und Philippe Parreno

Co-Kuratoren: Anri Sala und Rirkrit Tiravanija

Präsentationen von Doug Aitken, Matthew Barney & Jonathan Bepler, Tacita Dean, Trisha Donnelly, Olafur Eliasson, Peter Fischli / David Weiss, Liam Gillick, Dominique Gonzalez-Foerster, Douglas Gordon, Carsten Höller, Pierre Huyghe, Koo Jeong-A, Philippe Parreno, Anri Sala, Tino Sehgal, Rirkrit

Tiravanija & Arto Lindsay.

 

Eine experimentelle, auf Zeit basierende Präsentation, für die eine Gruppe führender Künstlerinnen und Künstler individuelle Werke schafft, die sich über bis zu 15 Minuten erstrecken und die Bühne zum Ausstellungsort machen. Mit ihrem Fokus auf diesen kurzen Präsentationszeitraum von maximal 15 Minuten definieren die Künstler das Erleben von visueller Kunst neu und das traditionelle Modell einer Galerieausstellung wird in ein anregendes Publikumserlebnis verwandelt. «Il Tempo del Postino» wurde ursprünglich vom Manchester International Festival und dem Théâtre du Châtelet, Paris für die Weltpremiere im Juli 2007 in Manchester in Auftrag gegeben und wird von der Art Basel, dem Theater Basel und der Fondation Beyeler organisiert.

10.-12.6.2009, 20.30 Uhr — Grosse Bühne

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 17 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑