Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
TERROR von Ferdinand von Schirach im Staatstheater KasselTERROR von Ferdinand von Schirach im Staatstheater KasselTERROR von Ferdinand von...

TERROR von Ferdinand von Schirach im Staatstheater Kassel

Premiere : Samstag, 16. April, 19.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

Ferdinand von Schirach hat ein klares und auch tragisches Szenario geschrieben, einen Diskurs zwischen Recht und Rache, über die einsame Entscheidung eines Offiziers der Bundeswehr, welche 164 Menschen das Leben kostete:

Terroristen haben ein Flugzeug gekapert und fliegen es auf die Allianz-Arena in München zu; Austragungsort eines Spiels England/Deutschland mit 70.000 Besuchern. Die Jagdflugzeuge der Bundeswehr können das Flugzeug nicht abdrängen. 25 Kilometer vor dem Ziel aktiviert Major Koch einen Lenkflugkörper seines Kampfjets. Um 20.21 Uhr trifft dieser die Lufthansa-Maschine. Lars Koch steht vor Gericht, die Anklage lautet Mord in 164 Fällen, und das Publikum wird zum Urteilen aufgerufen: Wo ist Gewalt Recht und wann ist Recht berechtigte Gewalt?

 

Ferdinand von Schirach wurde für sein Werk unter anderem mit dem Kleist-Preis und dem japanischen Honya Taishō geehrt.

 

Patrick Schlösser war von 2010 bis 2014 Oberspielleiter am Staatstheater Kassel, bis er 2014 wieder in die freie Regie zurückkehrte. Zuletzt inszenierte er 2015 in Kassel THE WHO´S TOMMY.

 

Mit Sabrina Ceesay (Nelson, Staatsanwältin), Eva-Maria Keller (Vorsitzende), Ingrid Noemi Stein (Franziska Meiser, Ehefrau des Opfers), Christoph Förster (Biegler, Verteidiger), Bernd Hölscher (Christian Lauterbach), Franz Josef Strohmeier (Lars Koch, Angeklagter)

 

Inszenierung und Bühne: Patrick Schlösser,

Kostüme: Uta Meenen,

Dramaturgie Thomaspeter Goergen

 

Nächste Termine: 23., 26., 28. April, 13. Mai

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑