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"The Bolaño Project. The Retrospective" von notfoundyet, Artists in Residence 16 - Schauspiel Leipzig

Premiere am 1. Dezember 2016, 20.00, Residenz. -----

Roberto Bolaños unvollendeter Roman „2666“ liegt der interdisziplinären Auseinandersetzung von notfoundyet zugrunde. Mit „The Bolaño Project. The Retrospective“ wird der Abschluss ihrer Bolaño-Betrachtung präsentiert.

 

„The Bolaño Project“ ist eine Auseinandersetzung mit dem chilenischen Autor Roberto Bolaño und dessen unvollendetem Roman „2666“. Notfoundyet zerlegen das umfassende Werk in seine fünf Einzelteile und lassen sie von fünf KünstlerInnen verschiedener Disziplinen neu interpretieren. Nach „The Introduction“ 2015 in der Residenz und Stationen in Wien und Mailand zeigen die Künstler nun mit „The Retrospective“ ihre Conclusio in Sachen Bolaño.

 

Der Roman „2666“ von Roberto Bolaño bildet den Ausgangspunkt für dieses Projekt. Er beginnt mit der Suche nach einem Schriftsteller, der in jener Wüstenstadt in Mexiko verschwindet, in der eine ungeklärte Mordserie an Frauen die Welt in Angst und Schrecken versetzt. Im Rahmen des Projekts, das auch als Plattform fungiert, um über die Zusammenhänge von Gewalt und Kreation zu forschen und zu untersuchen, wie ebendiese Zusammenhänge den kreativen Prozess beeinflussen, werden die Themen Gewalt, Realität und Fiktion zu performativen Erfahrungsräumen.

 

Gibt es eine Möglichkeit, eine imaginäre Dokumentation der Realität zu schaffen? Eine Möglichkeit, die Realität zu hinterfragen? Das KünstlerInnenduo Laia Fabre und Thomas Kasebacher (notfoundyet) lädt fünf KünstlerInnen, die aus verschiedenen Disziplinen kommen, ein, sich mit dem Werk auseinanderzusetzen. Die 5 Kapitel des Buches werden so von 5 verschiedenen KünstlerInnenpositionen abgebildet und miteinander verbunden sein. Als Kooperation mit der euro-scene Leipzig 2015 realisierten notfoundyet den ersten Teil dieses großen Projekts in der Spielzeit 2015/16, das in seiner Gesamtheit nun in der Residenz des Schauspiel Leipzig zu erleben sein wird.

 

In deutscher und englischer Sprache – in German and English language

 

Konzept / Performance: Laia Fabre, Thomas Kasebacher

Dramaturgie: Haiko Pfost

Musik: Cherry Sunkist

Video & Grafik: Anna Spanlang

Management notfoundyet: Almud Krejza

 

Eine Produktion von Laia Fabre und Thomas Kasebacher / notfoundyet in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig und brut Wien. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien.

 

Fr,

02. Dezember 20:00 Residenz

Sa,

03. Dezember 20:00 Residenz

Do,

08. Dezember 20:00 Residenz

Fr,

09. Dezember 20:00 Residenz

Sa,

10. Dezember 20:00 Residenz

 

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