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The Forsythe Company / Motion Bank / Frankfurt am Main

5. bis 7. November 2010, Frankfurt Lab, Schmidtstrasse 12

 

Motion Bank ist ein neues, auf vier Jahre angelegtes Projekt der Forsythe Company, in dem die choreographische Praxis in einem breiten Kontext erforscht werden soll.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erstellung und Veröffentlichung digitaler Online-Partituren in Zusammenarbeit mit ausgewählten Gastchoreographen, die anschließend in dem digitalen Archiv Motion Bank zugänglich gemacht werden sollen. Neben der Produktion dieser einzigartigen Online-Partituren sieht das Projekt die Entwicklung von auf deren praktische Anwendung bezogenen Lehrformaten vor. Beides wird gemeinsam mit zentral wichtigen Partnern mit entsprechender Expertise und Erfahrung durchgeführt.

 

Die öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen des Projekts Motion Bank werden vorrangig im Frankfurt LAB stattfinden. Geplant sind Aufführungen und Präsentationen der am Projekt beteiligten Gastchoreographen und Lecture-Veranstaltungen, die sich mit den diversen Aspekten befassen werden, die mit dem Erstellen choreographischer Partituren verbunden sind. Workshops und Residenzen, zu denen Wissenschaftler und Experten eingeladen werden, sollen Impulse für eine interdisziplinäre Forschung zu gemeinsamen Fragestellungen setzen, die sich auch aus der Tanzpraxis ergeben. In Arbeitsgruppen und über assoziierte Netzwerke wird ein intensiver Austausch über die Ergebnisse in verwandten Projekten stattfinden.

 

Das Pilotprojekt für Motion Bank ist das preisgekrönte Synchronous Objects for One Flat Thing, reproduced: ein gemeinsames Projekt von William Forsythe und dem Advanced Computing Center for the Arts und Design und dem Department of Dance der Universität Ohio.

 

Die Gastchoreografen in den Jahren 2010-2013 werden Deborah Hay, Jonathan Burrows und Matteo Fargion, und Bruno Beltrão sein.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Introducing Motion Bank (ein Projekt wird vorgestellt) hat das Publikum Gelegenheit, mehr über die Hintergründe des Projekts zu erfahren und die beteiligten Künstler und Lehrer kennenzulernen.

 

Ort und Zeit:

5. bis 7. November 2010

Frankfurt Lab, Schmidtstrasse 12, Frankfurt am Main

 

Das Programm im Überblick:

 

Freitag, 5. November

19.30 bis 21.00 Uhr: Introducing Motion Bank. Eröffnungsveranstaltung mit William Forsythe, Norah Zuniga Shaw, Nik Haffner, Alva Noë und anderen (mehr).

 

Samstag, 6. November

14.00 bis 17.00 Uhr: Choreographie lehren. Öffentliche Podiumsdiskussion mit Dieter Heitkamp, José Biondi, Gerald Siegmund, Kurt Koegel und anderen (mehr).

 

19.30 bis 21.00 Uhr: David Kern stellt das Forschungsprojekt Piecemaker vor. Im Anschluss daran ein Gespräch mit Brian Massumi und Erin Manning (mehr).

 

Sonntag, 7. November

13.00 bis 17.00 Uhr: Motion Bank Workshop mit Alva Noë und Nicole Peisl [Anmeldung erforderlich] (mehr).

 

18.00 to 19.30 Uhr: Du bist nicht dein Gehirn. Vortrag von Alva Noë (mehr).

 

Alle Eintritte für Introducing Motion Bank sind frei. Wenn Sie an einer der Veranstaltungen teilnehmen oder weitere Informationen erhalten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an motionbank -at- theforsythecompany.de.

 

Die Partner sind:

 

Für die Entwicklung digitaler Online-Partituren: the Advanced Computing Center for the Arts and Design at The Ohio University, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, die Hochschule Darmstadt-University of applied sciences (h_da) und die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach.

 

Für den Bereich Ausbildung und Workshops: die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und die Palucca Schule Dresden – Hochschule für Tanz.

 

Motion Bank wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, den kulturfonds frankfurtrheinmain und Frau Susanne Klatten.

 

Begleitend wird das Projekt durch Interdisziplinäre Workshops “Dance Engaging Science: Interdisciplinary Research Workshops”. Partner sind die Berlin School of Mind and Brain – Humboldt-Universität Berlin und das Max-Planck-Institut für Hirnforschung Frankfurt am Main. Unterstützt werden diese Workshops von der Volkswagen Stiftung.

 

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