Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"The Scarlet Pimpernel" im Stadttheater Bremerhaven"The Scarlet Pimpernel" im Stadttheater Bremerhaven"The Scarlet Pimpernel"...

"The Scarlet Pimpernel" im Stadttheater Bremerhaven

Premiere am 7. November 2008 um 19.30 Uhr im Großen Haus

Musical von Nan Knighton (Buch und Gesangstexte) und Frank Wildhorn (Musik)

 

Nach dem großen Erfolg von „Jekyll & Hyde“ in der vergangenen Spielzeit nun ein weiteres Werk des Starkomponisten Frank Wildhorn. Es basiert auf dem Mantel-und-Degen-Roman von Emmuszka Orczy von 1905, den jenseits des Kanals jedes Kind kennt.

 

Schauplätze sind Paris und England zur Zeit der französischen Revolution. Die Figur des Scarlet Pimpernel ist im angelsächsischen Raum so populär wie Zorro bei uns. Das Motiv eines unerschrockenen Helden, dessen Identität niemand kennt, hat eben durch alle Zeiten hindurch eine ungebrochene Faszination.

 

Sir Percy Blakeney hat gerade die französische Schauspielerin Marguerite geheiratet, als er erfährt, dass sie seinen Freund, den Marquis de St. Cyr, verraten und damit ans Messer geliefert hat. Sir Percy hält zum Schein die Ehe mit ihr aufrecht, gründet aber heimlich eine Untergrundorganisation, die bei Nacht und Nebel in Paris von der Guillotine bedrohte Adelige befreit. Als Erkennungszeichen dient ihnen das scharlachrote Siegel – das Scarlet Pimpernel. In England ahnt niemand etwas von Blakeneys Doppelleben, sein Auftreten als harmloser Dandy sichert ihm das Alibi, in Frankreich nach den neuesten Moden Ausschau zu halten. Blakeneys gefährlichster Gegenspieler ist der Ex-Liebhaber seiner Frau, Chauvelin, der gnadenlos Jagd auf die „oberen Zehntausend“ des Ancient Régime macht und Marguerite erpresst – zunächst mit ihrer libertinösen Vergangenheit, dann durch die Verhaftung ihres Bruders. Durch diesen Schachzug will er Scarlet Pimpernel und seine Freunde zur Strecke bringen…

 

Auch in diesem opulenten Musical dominieren die pop-orientierten Songs und Balladen von Frank Wildhorn, der wiederum mit sicherem Gespür für Witz, Kolorit und ohrwurmverdächtige Melodien die historische Szenerie und die großen Gefühle der Figuren illustriert hat.

 

Publikumsliebling Hans Neblung singt zum ersten Mal die Titelpartie, als Marguerite debütiert Maike Switzer in Bremerhaven und den „Bösewicht“ Chauvelin verkörpert Ralph Ertel.

 

Musikalische Leitung: Peter Stolle, Inszenierung und Choreographie: Thorsten Krafft, Ausstattung: Christa Beland, Choreinstudierung: Ilia Bilenko

Ensemble: Yvonne Blunk (Marie), Maike Switzer (Marguerite), Iris Wemme (Hausdame); Lukas Baranowski (Tussaud), Tomasz Dziecielski (Farleigh), Ralph Ertel (Chauvelin), Bernd Lanzke (Ozzy), Vladimir Marinov (Elton), José Martinez Grau (Hal), Hans Neblung (Percy), Oliver Nöldner (Armand), Günter Pirow (Prince of Wales), Marc Schlapp (Dewhurst), Robert Tóth (Marquis de St. Cyr); Chor, Extrachor, Ballettensemble, Statisterie, Städtisches Orchester

 

Die nächsten Vorstellungstermine im freien Verkauf: 8. (15.00 Uhr), 20., 27. November, 2., 6., 10. Dezember 2009

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑