Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Altenburg Gera: Musicalpremiere „Mein Freund Bunbury“ in GeraTheater Altenburg Gera: Musicalpremiere „Mein Freund Bunbury“ in GeraTheater Altenburg Gera:...

Theater Altenburg Gera: Musicalpremiere „Mein Freund Bunbury“ in Gera

Premiere Donnerstag, den 5. August 2021 um 19.30 Uhr, vor der Bühne am Park Gera

London in den wilden 1920er Jahren. Jack Worthing und seine Schutzbefohlene Cecily Cardew stehen am Bahnhof und sammeln für die Heilsarmee. In Gedanken sind beide ganz woanders: Jack möchte zu seinem Freund Algernon Moncrieff, um sich dort heimlich mit dessen Cousine Gwendolen zu verloben; Cecily freut sich auf ihren Auftritt als „Sunshine Girl“ in der Music Hall. Laetitia Prism und Pastor Frederic Chasuble, die ebenfalls Almosen sammeln, ahnen nichts vom Doppelleben der beiden. Auch die moralisch unantastbare Lady Augusta Bracknell, Jacks Tante, ahnt nichts davon.

 

 

 

 

 

Copyright: Ronny Ristok

Das materielle Wohlergehen Cecilys, Jacks und Algernons hängt von deren gutbürgerlicher Fassade bzw. vom Wohlwollen der vermögenden Verwandtschaft ab. Gut, dass es Bunbury gibt, das personifizierte Alibi. Blöd nur, dass dieses Alibi eines Tages auffliegt …

Musical made in GDR – auch das gibt es. Der erfolgreichste Vertreter heißt „Mein Freund Bunbury“ und hat es aus der ehemaligen DDR sogar bis an den Broadway geschafft. Nach der umjubelten Uraufführung 1964 im Berliner Metropol-Theater wurde „Mein Freund Bunbury“ als erstes mit großem Erfolg in Altenburg nachgespielt. Auch die Inszenierung 1979 war ein großer Hit. Jetzt über vier Jahrzehnte später hat das Stück vor der Bühne am Park Gera Premiere. Dank seiner frivol-amüsanten Handlung, spritzigen Dialoge, elektrisierenden Rhythmen und flotten Schlagern hat das erfolgreichste Musical aus DDR-Zeiten bis heute nichts von seinem Witz und Temperament eingebüßt.

Die Musikalische Leitung hat Kapellmeister Thomas Wicklein inne. Bühne und Kostüme gestaltet Elena Köhler. In der Hauptrolle des Jack Worthing tritt Johannes Pietzonka auf. An seiner Seite spielen Miriam Zubieta als Cecily Cardew, Kai Wefer als Algernon Moncrieff, Eva-Maria Wurlitzer als Lady Auguste Bracknell, Claudia Müller als Gwendolen, Johannes Beck als Frederic Chasuble, Mechthild Scrobanita als Laetitia Prism und Johannes Emmrich Jeremias und John.

Weitere Termine in Gera vor der Bühne am Park: Fr 6. August 2021, 19:30 / Sa 7. August 2021, 14:30 + 19:30 / So 8. August 2021,  18:00 / Mi 11. August 2021,  19:30 / Do 12. August 2021, 19:30 / Fr 13. August 2021, 19:30 / Sa 14. August 2021, 14:30 + 19:30 / So 15. August 2021,  18:00

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de

Einlass und Öffnung Abendkasse ab 30 Min. vor Beginn.

Wegen der erforderlichen Erfassung von Kontaktdaten ist derzeit kein Kartenverkauf über externe Vorverkaufsstellen möglich.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑